John Nabers acht Schritte zum Erfolg
publiziert: Freitag, 29. Okt 2004 / 19:46 Uhr / aktualisiert: Freitag, 29. Okt 2004 / 20:45 Uhr

Ein Referat des ehemaligen Schwimm-Stars John Naber stand im Mittelpunkt des 5. Internationalen Sport-Symposiums in Basel. Der vierfache Olympiasieger von 1976 erläuterte den Zuhörern seine Theorie "Gold Medal Experience".

'Phelps Erfolge in Athen waren möglich, weil seine persönliche Vorgabe lautete, eine Goldmedaille zu gewinnen.'
'Phelps Erfolge in Athen waren möglich, weil seine persönliche Vorgabe lautete, eine Goldmedaille zu gewinnen.'
Wer im Sport grosse Erfolge feiert, muss ein aussergewöhnlicher Mensch sein. John Naber lässt die landläufige Meinung nicht gelten. Meist seien es Männer und Frauen mit einem ganz normalen Background, die es an die Spitze schaffen, sagte der 48-jährige Amerikaner in Basel. Auf dieser Annahme basiert seine Theorie der acht Schritte zum Erfolg -- oder eben die "Gold Medal Experience".

Als TV-Kommentator und -Analyst für ABC und NBC hört Naber aus dem Mund grosser Sieger immer wieder das gleiche Statement: "Ein Traum ist wahr geworden." Die scheinbar abgedroschene Antwort auf die Frage nach dem Gefühlszustand im Moment des überwältigenden Triumphs trifft den Nagel gemäss Naber auf den Kopf. Träume und Visionen stünden am Anfang des Weges zu Gold. Dann müsse man die Einstellung und den Glauben haben, dass man vermeintlich Unmögliches schaffen kann.

Im dritten Schritt gehe es darum, sich ein konkretes Ziel zu setzen. Er selbst habe in den Siebzigerjahren hochgerechnet, was für eine Zeit er schwimmen müsse, um in Montreal Olympiasieger zu werden. Die Zeit habe ihn fortan täglich begleitet -- als Notitz am Spiegel seines Badezimmers. Sei das Ziel definiert, müsse eine Strategie zurechtgelegt werden, wie man es am Tag X erreichen könne. Das erfordere eine Aufteilung in kleinere Schritte.

Am Beispiel des US-Olympia-Helden Michael Phelps erklärte Naber, wie der fünfte Punkt zu verstehen ist. "Wenn er sich vor Athen acht Goldmedaillen vorgenommen hätte, wäre Phelps dem Druck wohl nicht gewachsen gewesen. Seine Erfolge in Athen (sechs Gold- und zwei Bronzemedaillen) waren möglich, weil seine persönliche Vorgabe lautete, eine Goldmedaille zu gewinnen."

Den sechsten Schritt umschreibt Naber mit "harte Arbeit". Wer nicht bereit sei, in den Erfolg zu investieren, verdiene ihn auch nicht. Weiter brauche es die Willenskraft, sämtliche Hürden zu überwinden. Und zu guter Letzt entscheide die Fähigkeit über Erfolg oder Misserfolg, immer dann die beste Leistung abrufen zu können, wenn es wirklich zählt.

Wie man all das schaffen kann? "Das Ziel muss einfach immer sein, das Beste zu geben. Wenn das im Alltag klappt, ist es auch unter Druck möglich", schloss Naber. Der prominente Referent gab ein Musterbeispiel des angeblich immer positiv denkenden Amerikaners ab. "Anything goes" -- diese Maxime und eine grosse Begeisterungsfähigkeit stehen auch hinter Nabers Erfolg als Buchautor und Veranstalter von Motivationsseminaren.

(bert/Si)

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