Jordanien steht zur Anti-Terror-Koalition
Jordanien fordert Bewegung im Nahost-Friedensprozess
publiziert: Donnerstag, 11. Okt 2001 / 19:11 Uhr

Berlin - Jordanien steht fest an der Seite der internationalen Anti-Terror-Koalition und fordert angesichts der Anschläge gegen die USA eine stärkere Dynamik im Nahost-Friedensprozess.

Der jordanische König Abdallah Bin Hussein ermunterte Deutschland am Donnerstag nach einem Treffen mit Bundeskanzler Gerhard Schröder in Berlin zu einem weiteren Engagement für Frieden im Nahen Osten. Nach Worten Schröders muss auf beide Seiten - Israelis und Palästinenser - Druck ausgeübt werden, damit der Friedensprozess wieder in Gang kommt.

Jordanien sehe sich als "starker, loyaler Partner Deutschlands, des Westens und der gesamten Welt", sagte Abdallah, der seit dem Tod seines Vaters Hussein Anfang 1999 die Geschicke Jordaniens lenkt. Sein Land wolle seinen Beitrag im Kampf gegen den Terrorismus leisten. Jordanien sehe sich mit anderen Staaten vereint durch gemeinsame Werte.

Das an den Irak grenzende Land ist besorgt, dass sich die Militäraktion der USA gegen das Taliban-Regime und den Terroristenführer Osama bin Laden in Afghanistan auf andere Gebiete ausweiten könnte.

"Nahtlose" Übereinstimmung

Schröder betonte, er stimmt mit Abdallah "nahtlos" darin überein, dass der Kampf gegen den internationalen Terrorismus sich nicht nur auf "notwendige Militäraktionen" beschränken dürfe. Auch politische und diplomatische Bemühungen seien notwendig, um die Anti-Terror-Koalition zusammenzuhalten, die Finanzströme der Terroristen auszutrocknen und das Flüchtlingselend in Afghanistan zu beseitigen.

Es dürfe nicht zugelassen werden, dass internationale Terroristen zum "Krieg der Zivilisationen und Kulturen anstacheln", sagte Abdallah. Sie seien die "Feinde des Westens, der Araber und der ganzen Menschheit" und wollten einen Bruch zwischen den unterschiedlichen Zivilisationen herbeiführen. Alle Menschen müssten die Möglichkeit haben, in Frieden und Sicherheit zu leben.

(sda)

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