Journalisten müssen Andischan verlassen
publiziert: Samstag, 14. Mai 2005 / 11:26 Uhr / aktualisiert: Montag, 16. Mai 2005 / 08:35 Uhr

Andischan - Journalisten, die für ausländische Medien arbeiten, haben auf Anweisung der Behörden die usbekische Unruhestadt Andischan verlassen müssen.

Die Sicherheit der Reporter ist nicht mehr gewährleistet.
Die Sicherheit der Reporter ist nicht mehr gewährleistet.
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Die Sicherheit der Reporter sei nicht mehr gewährleistet, lautete die Erklärung. Der usbekische Sicherheitsdienst gab den Journalisten, die kurzzeitig in Polizeigewahrsam genommen worden waren, 30 Minuten Zeit zum Verlassen der Stadt. Sieben Journalisten hatten über die am Freitag ausgebrochenen Unruhen aus Andischan berichtet.

Die Angaben zur Lage in der zum islamistisch geprägten Fergana-Tal gehörenden Stadt blieben derweil widersprüchlich. In offiziellen usbekischen Stellungnahmen ist weiterhin von 9 Toten und 34 Verletzten die Rede. Bei der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste durch das Militär seien Hunderte Menschen ums Leben gekommen, erklärte dagegen ein lokaler Menschenrechts-Experte.

Viele flüchteten über die Grenze

Nach neuen Feuergefechten am Morgen verliessen die letzten Rebellen das umkämpfte Gebäude der Gebietsverwaltung in Andischan. Möglicherweise befanden sich bis zu 15 Polizisten und Soldaten als Geiseln in der Gewalt der Aufständischen.

Mehr als 600 Usbeken flohen nach dem Blutbad in Andischan über die etwa 30 Kilometer entfernte Grenze in das benachbarte Kirgisien. Einige Flüchtlinge hätten Schussverletzungen, teilte ein Sprecher des südkirgisischen Gebietes Dschalal-Abad mit.

(rp/sda)

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