Journalistengewerkschaft boykottiert Yahoo
publiziert: Freitag, 2. Jun 2006 / 19:38 Uhr / aktualisiert: Freitag, 2. Jun 2006 / 23:31 Uhr

London - Die britische Journalistengewerkschaft NUJ hat ihre 40 000 Mitglieder aufgefordert, den Internet-Konzern Yahoo zu boykottieren.

Amnesty International hat die in China praktizierte Online-Zensur als neue Bedrohung der Freiheit bezeichnet.
Amnesty International hat die in China praktizierte Online-Zensur als neue Bedrohung der Freiheit bezeichnet.
4 Meldungen im Zusammenhang
Grund für die Aktion ist laut der National Union of Journalists Yahoos Kooperation bei Zensurmassnahmen Chinas im Internet.

In einem Brief an den Vizepräsidenten von Yahoo in Europa, Dominique Vidal, warf die Gewerkschaft dem Konzern vor, den chinesischen Behörden Informationen über unliebsame Journalisten übermittelt zu haben. Die Gewerkschaft werde Yahoo für ihre Zwecke nicht mehr nutzen, hiess es weiter.

In Gerichtsurteilen war Yahoo als Zuträger von Informationen genannt worden, die China zur Ermittlung von Demokratiebefürwortern dienten. Einige von ihnen wurden angeklagt und inhaftiert. Die NUJ nannte das Verhalten von Yahoo inakzeptabel.

Online-Zensur als neue Bedrohung der Freiheit

Eine Yahoo-Sprecherin in San Francisco war nicht für eine Stellungnahme erreichbar. Yahoo hatte aber bereits im Vormonat erklärt, das Unternehmen müsse sich an die Gesetze in China halten und habe keine andere Wahl gehabt als mit den Behörden zu kooperieren.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat die in China praktizierte Online-Zensur als neue Bedrohung der Freiheit bezeichnet. Derartige Praktiken seien auch aus Tunesien, Vietnam, dem Iran, aus Israel und den Malediven gemeldet worden, hiess es weiter.

(smw/sda)

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