Journalistin kritisiert muslimisches Strafgesetz
publiziert: Dienstag, 24. Nov 2009 / 13:53 Uhr

Paris - Die im Sudan wegen des Tragens von Hosen verurteilte Journalistin Lubna Hussein hat die Abschaffung diskriminierender Gesetze in ihrer Heimat gefordert. «Niemand kann diese Vorschrift durch den Koran rechtfertigen», sagte Hussein in Paris.

Journalistin Lubna Hussein hat die Abschaffung diskriminierender Gesetze in ihrer Heimat gefordert. (Archivbild)
Journalistin Lubna Hussein hat die Abschaffung diskriminierender Gesetze in ihrer Heimat gefordert. (Archivbild)
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«Das Strafgesetz macht nur Frauen Vorschriften, wie sich anzuziehen haben, nicht aber den Männern», kritisierte die Sudanesin, die im September zu einer Geldstrafe von umgerechnet rund 210 Franken verurteilt worden war. Das Gesetz schreibt für «unzüchtiges Verhalten» auch Auspeitschungen vor.

Der französische Aussenminister Bernard Kouchner mahnte die sudanesische Regierung zur Einhaltung der Menschenrechte. Hussein hatte den Sudan trotz eines Reiseverbots verlassen können, weil sie sich mit einem Schleier durch die Kontrolle geschmuggelt hatte.

(zel/sda)

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