Jüngste Seehundseuche vernichtet mehr als die Hälfte der Bestände
publiziert: Donnerstag, 23. Okt 2003 / 09:35 Uhr

Wilhemshaven - Dem Seehundsterben des vergangenen Jahres sind 53 Prozent der Bestände an der deutschen, dänischen und niederländischen Nordseeküste zum Opfer gefallen. Das ergaben die jetzt abgeschlossenen Auswertungen.

Bei einer vergleichbaren Staupe-Epidemie waren 14 Jahre zuvor 60 Prozent der Tiere verendet.
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Bei einer vergleichbaren Staupe-Epidemie waren 14 Jahre zuvor 60 Prozent der Tiere verendet. Den aktuellen Bestand an Seehunden im Wattenmeer von Deutschland, Dänemark und den Niederlanden gab das Internationale Wattenmeersekretariat in Wilhelmshaven mit 10 800 Tieren an.

Für Sorgen um die Existenz der Seehundbestände gibt es nach Darstellung des Wattenmeersekretariats derzeit keinen Anlass. Angesichts einer hohen Geburtenrate sei absehbar, dass sich die Bestände von der Epidemie schnell wieder erholten, hiess es.

(bsk/sda)

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