Jugendliche Kampftrinker häufig im Spital
publiziert: Dienstag, 23. Mai 2006 / 10:43 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 23. Mai 2006 / 11:16 Uhr

Lausanne - In der Schweiz werden jeden Tag drei bis vier Jugendliche wegen Alkoholvergiftung oder Alkoholabhängigkeit im Spital behandelt.

Die Zahl der Alkoholvergiftungen ist bei den 18- und 19-Jährigen am höchsten.
Die Zahl der Alkoholvergiftungen ist bei den 18- und 19-Jährigen am höchsten.
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Die meisten Diagnosen lauten auf Alkoholvergiftung. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG). Die Studie mache deutlich, wie schwerwiegend die Folgen des Rauschtrinkens bei Jugendlichen sein können, teilte die SFA mit.

2003 wurden in der Schweiz rund 1300 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 10 und 23 Jahren wegen Alkoholvergiftung oder Alkoholabhängigkeit im Spital behandelt. Bei 900 von ihnen wurde eine Alkoholvergiftung festgestellt.

Alkoholsucht besorgniserregend

Die Zahl der Alkoholvergiftung steigt ab 14 Jahren deutlich an und ist bei den 18- und 19-Jährigen am höchsten. Rund 400 Jugendliche wurden 2003 wegen Alkoholabhängigkeit behandelt. Die Zahl der Alkoholabhängigen nimmt vor allem bei den 20-Jährigen zu und ist in der Kategorie der 20- bis 23-Jährigen am höchsten.

Die Zahl der Alkoholabhängigen bei jungen Menschen sei besorgniserregend, hiess es weiter. Dem Alkoholmissbrauch frönen deutlich mehr junge Männer als junge Frauen.

Spitze des Eisberges

Die Ergebnisse der vorliegenden Untersuchung basieren auf der Statistik der Schweizer Spitäler, die Personen stationär oder teilstationär behandelten. Sie bildeten folglich nicht das ganze Ausmass des Rauschtrinkens ab.

Jugendliche, die mit einer Alkoholvergiftung in einer ambulanten Notfallaufnahme, beim Hausarzt oder der Polizei landen, sind in den vorliegenden Zahlen nicht erfasst. Deshalb müsse angenommen werden, dass die vorliegenden Ergebnisse nur die Spitze des Eisbergs bildeten, so die Studie.

(ht/sda)

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