Jugendliche fordern Verbot von Feuerwaffen
publiziert: Montag, 2. Okt 2006 / 14:00 Uhr

Bern - In Schweizer Haushalten sollen keine Feuerwaffen mehr aufbewahrt werden. Zum Abschluss der 15. Eidg. Jugendsession in Laax wurde eine Petition für ein totales Verbot verabschiedet.

An der 15. Eidg. Jugendsession beteiligten sich 200 Jugendliche im Alter von 14 bis 21 Jahren.
An der 15. Eidg. Jugendsession beteiligten sich 200 Jugendliche im Alter von 14 bis 21 Jahren.
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Feuerwaffen bedeuteten eine potenzielle Gefahr von Missbräuchen und Unfällen. Eine fachgerechte Aufbewahrung könne nicht genügend gewährleistet werden. Ausserdem sei eine Feuerwaffe im Haushalt weder als Schutz- noch als Verteidigungsmittel angebracht, heisst es in der Bittschrift.

Die Jugendlichen, die sich erstmals ausserhalb des Bundeshauses versammelten, griffen mit der Waffen-Petition ein brisantes wie akutelles Thema auf. An der Auswärtsession in Flims kommt die Aufbewahrung von Dienstwaffen diese Woche vor den Nationalrat.

Jugendaustausch auf europäischer Ebene

Weitere an der Session verabschiedete Petitionen haben die Jugendarbeitslosigkeit, den Service Public und den Jugendaustausch auf europäischer Ebene zum Inhalt. Entgegengenommen wurden die Bittschriften in Laax von Nationalratspräsident Claude Janiak.

Janiak forderte die Jugendlichen auf, sich weiter politisch zu engagieren und sich in Geduld zu üben. Bis ein politisches Anliegen in ein Gesetz fliesse, dauere es fünf bis zehn Jahre. Die Bittschriften gingen nun an die zuständigen parlamentarischen Kommissionen, wo sie thematisiert würden, sagte Janiak.

An der 15. Eidg. Jugendsession beteiligten sich 200 Jugendliche im Alter von 14 bis 21 Jahren aus allen Landesteilen und Sprachregionen. 30 waren aus der Romandie nach Laax gereist, 15 aus dem Tessin. Die Abordnung des Gastkantons Graubünden umfasste ebenfalls 15 Jugendliche.

(li/sda)

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