Junge Frauen mit erhöhtem Brustkrebs-Risiko
publiziert: Donnerstag, 26. Okt 2006 / 09:02 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 26. Okt 2006 / 09:52 Uhr

Bonn - Bei Frauen unter 50 Jahren, die regelmässig durch Passivrauch belastet werden, verdoppelt sich das Brustkrebs-Risiko.

5 Meldungen im Zusammenhang
Dieser erschreckende Zusammenhang zeigte sich durch die Analyse von 26 wissenschaftlichen Studien. Der Bundesstaat Kalifornien hat daraufhin den Passivrauch als «toxischen Luftschadstoff» deklariert.

Die Deutsche Krebshilfe erneuert ihre Forderung nach einem umfassenden Rauchverbot in öffentlichen Räumen einschliesslich der Gastronomie, um die Bevölkerung hierzulande vor dem gefährlichen Passivrauchen zu schützen. In Deutschland erkranken jedes Jahr rund 55 000 Frauen an Brustkrebs, 23 000 von ihnen sind zwischen 20 und 60 Jahre alt. Das Erkrankungsrisiko für Brustkrebs steigt ab dem 50. Lebensjahr deutlich an.

Verbot in öffentlichen Räumen

Die Analyse der 26 Studien zeigt jedoch, dass gerade bei Frauen vor den Wechseljahren, also unter 50 Jahren, der Passivrauch das Brustkrebsrisiko dramatisch erhöht. «Solange kein Rauchverbot in allen öffentlichen Räumen durchgesetzt wird, haben insbesondere jüngere Frauen, die in der Gastronomie arbeiten, durch die Passivrauch-Belastung ein erhöhtes Brustkrebs-Risiko. Dagegen müssen wir etwas unternehmen», betonte Professor Dr. Dagmar Schipanski, Präsidentin der Deutschen Krebshilfe.

Die Deutsche Krebshilfe setzt sich dafür ein, dass in allen öffentlichen Räumen einschliesslich der Gastronomie künftig nicht mehr geraucht werden darf. «Länder wie Italien oder Irland zeigen uns, wie gut solche Rauchverbote von der Bevölkerung angenommen werden», sagte Schipanski. Dort zeigte sich schon wenige Monate nach der Einführung des Rauchverbotes eine deutliche Verbesserung der Gesundheit von Angestellten in der Gastronomie.

(li/pd)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Christa Rigozzi: «Ich gehe jährlich zum Untersuch.»
Zürich - In der Schweiz ist jede achte ... mehr lesen
Zürich - Gutes tun und dabei sexy ... mehr lesen
Christine Maier, Moderatorin: «Ich unterstütze die Kampagne, weil Vorsorge auch Fürsorge ist. Für sich selbst.»
Mit dabei: Dji Dieng, Model und UNESCO-Botschafterin.
Brustkrebs trifft jede achte bis zehnte ... mehr lesen
Etschmayer Gastrosuisse-Direktor Florian Hew hat mal wieder auf den Tisch gehauen: Erziehung zum Nichtrauchen in Schweizer Restaurants werde es nicht geben. Auch ... mehr lesen 
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Nun bekommen die Zigarettenschachteln grössere Warnhinweise mit Fotos von durch Rauchen verursachten Gesundheitsschäden.
Nun bekommen die Zigarettenschachteln grössere Warnhinweise mit ...
In Grossbritannien und Frankreich  London/Paris/Karlsruhe - In mehreren Ländern ist am Freitag die neue EU-Tabakrichtlinie in Kraft getreten. In Deutschland müssen Hersteller Schockbilder auf Zigarettenpackungen drucken. In Grossbritannien und Frankreich dürfen künftig Packungen nur in neutralen Verpackungen angeboten werden. mehr lesen 
Tabak  Paris - Der Hersteller der französischen Zigarettenmarken Gauloises und Gitanes, die Imperial-Tobacco-Tochter Seita, klagt gegen die Pflicht zur neutralen Schachtel ab 2017 in Frankreich. Seita sieht seine Markenrechte verletzt. mehr lesen  
Europäischer Gerichtshof bestätigt EU-Tabakrichtlinie  Luxemburg - Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat mehrere Klagen gegen die EU-Tabakrichtlinie abgelehnt. Sowohl das geplante Verbot von Mentholzigaretten als etwa auch Auflagen für ... mehr lesen
Aromatisierte Zigaretten werden künftig verboten. (Symbolbild)
Die Kommission will die Werbung nicht verbieten.
«Angriff auf die freie Marktwirtschaft»  Bern - Die Gesundheitskommission des Ständerates (SGK) will die Tabakwerbung im Kino oder auf Plakaten nicht verbieten. Sie stellt sich gegen das neue Tabakproduktegesetz. In den ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mo Di
Zürich 0°C 2°C bedeckt, etwas Schneeleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, wenig Schnee Schneeregenschauer
Basel 1°C 3°C Schneeregenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, wenig Schnee Schneeregen
St. Gallen 0°C 1°C bedeckt, etwas Schneeleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig immer wieder Schnee bedeckt, etwas Schnee
Bern 0°C 2°C bedeckt, etwas Schneeleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, wenig Schnee Schneeregenschauer
Luzern 1°C 4°C immer wieder Schneeleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig immer wieder Schnee Schneeregenschauer
Genf 1°C 3°C wolkig, wenig Schneeleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, wenig Schnee wechselnd bewölkt
Lugano 3°C 9°C starker Schneeregenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich freundlich
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten