Junge Grüne lancieren Stopp-Offroader-Initiative
publiziert: Samstag, 9. Dez 2006 / 15:33 Uhr / aktualisiert: Samstag, 9. Dez 2006 / 17:49 Uhr

Solothurn - Die Jungen Grünen lancieren eine eidgenössische Volksinitiative «für menschenfreundlichere Fahrzeuge». Das hat die Mitgliederversammlung in Solothurn beschlossen.

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Mit ihrer Initiative wollen die Jungen Grünen die negativen Auswirkungen von Motorfahrzeugen reduzieren. Sie denken dabei beispielsweise an die Folgen von Unfällen oder die Umweltbelastung.

Motorfahrzeuge mit übermässigen Schadstoffausstoss sollen nicht mehr zugelassen werden. Geht es nach den Initianten, hat der Bund für CO2, Stickoxide und Feinstaub die entsprechenden Emissionsgrenzwerte festsetzen.

Verbieten will die Initiative schliesslich jene Motorfahrzeuge, welche Velofahrer, Fussgänger oder andere Verkehrsteilnehmer übermässig gefährden.

Offroader im Visier

Mit ihrer Initiative nehmen die Jungen Grünen vor allem die so genannten Offroader ins Visier. «Wir müssen die ,Aufrüstung´ auf der Strasse stoppen», sagte Mitinitiant Bastien Girod, Gemeinderat der Jungen Grünen in Zürich.

Die starke Zunahme von Offroadern sei mitverantwortlich, dass die Schweiz ihre im Kyoto-Abkommen gesetzten Klimaziele nicht erreiche. Die Offroader müssten auch aus Sicherheitsgründen von den Strassen verschwinden.

Die rund 30 anwesenden Personen sprachen sich ohne Gegenstimme, bei zwei Enthaltungen, für die Initiative aus. Es ist die erste nationale Volksinitiative der Jungen Grünen, welche laut eigenen Angaben rund 500 Mitglieder zählen.

100 000 Unterschriften

Für das Zustandekommen der Initiative muss die Jungpartei innert 18 Monaten 100 000 Unterschriften sammeln. Sie setzt dabei auch auf die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen wie VCS, Umverkehr oder Greenpeace-Regionalgruppen.

Bei ihren Sammelanstrengungen wollen sich die Jungen Grünen besonders auf die Städte konzentrieren, in denen die Offroader- Problematik am grössten sei. Die Unterschriftensammlung beginnt voraussichtlich Ende Februar 2007.

(dl/sda)

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