Einbürgerungsinitiative eingereicht
Junge SVP mit gefälschten Unterschriften
publiziert: Donnerstag, 2. Feb 2012 / 12:06 Uhr / aktualisiert: Freitag, 3. Feb 2012 / 22:28 Uhr
Die Junge SVP verlangt unter anderem, dass im Kanton Bern Kriminelle und Sozialhilfeempfänger nicht mehr eingebürgert werden.
Die Junge SVP verlangt unter anderem, dass im Kanton Bern Kriminelle und Sozialhilfeempfänger nicht mehr eingebürgert werden.

Bern - Die Junge SVP Kanton Bern hat am Donnerstag 16'034 Unterschriften für ihre kantonale Einbürgerungsinitiative eingereicht. Für Schlagzeilen sorgte das Vorhaben jüngst wegen zahlreicher gefälschter Unterschriften.

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Kurz vor Weihnachten stand das Volksbegehren nämlich auf der Kippe. Beim Beglaubigen einer ersten Tranche von Unterschriften zeigte sich, dass vor allem in der Stadt Bern überdurchschnittlich viele ungültige darunter waren.

Weil der Verdacht auf gezielte Manipulation bestand, wurde die Polizei eingeschaltet. Diese Abklärungen seien weiterhin am Laufen, hielt JSVP-Präsident Erich Hess am Donnerstag fest. Sollten die Schuldigen gefunden werden, überlege sich die Partei eine zivilrechtliche Klage. Ihr sei erheblicher Mehraufwand entstanden.

Die Junge SVP musste nämlich über die Festtage einen Sondereffort leisten, um sicher auf die nötigen 15'000 Signaturen zu kommen. Bis zum Ablauf der Sammelfrist Anfang Januar gelang dies schliesslich. Am Donnerstag reichte die Junge SVP 16'034 beglaubigte Unterschriften bei der Staatskanzlei ein, wie Hess am Donnerstag vor den Medien bekannt gab.

Mit der Einbürgerungsinitiative verlangt die Junge SVP unter anderem, dass im Kanton Bern Kriminelle und Sozialhilfeempfänger nicht mehr eingebürgert werden.

(knob/sda)

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Wunder Wunder
Ich dachte dass die Einbürgerung von Kriminellen und Sozialhilfeempfänger eh schon verboten ist. Da wundere ich mich echt.

Wenn dem so ist, steh ich für einmal voll hinter der SVP. Das ist eine Schweinerei.
Abstellen !
Da nach wie vor immer noch Kriminelle eingebürgert werden (nicht nur in Bern) drängt sich diese Initiative geradezu auf. Die Einbürgerung Krimineller ist ohnehin eine Zumutung für den arbeitenden steuerzahlenden Bürger, der stets für die Schäden Krimineller aufkommen muss mit seinem Steuergeld. Hier ist die Schraube zurecht massiv anzuziehen.
Nur mal so
Kriminelle können eingebürgert werden??? Das alleine ist ein Skandal sondergleichen.
Man muss hoffen, das Volk schiebt hier einen Riegel, wenigstens im Kanton Bern.
.
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