Junge Schweizer halten an Sonderfall fest
publiziert: Dienstag, 19. Aug 2003 / 14:31 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 19. Aug 2003 / 15:57 Uhr

Bern - Die jungen Schweizer der Jahrtausendwende halten am Bild des helvetischen Sonderfalls erstaunlich stark fest. Die Globalisierung schärft den Blick aufs Eigene.

Die jungen Schweizer wollen laut der Befragung mehr Wohlstand, Freiheit und Fortschritt.
Die jungen Schweizer wollen laut der Befragung mehr Wohlstand, Freiheit und Fortschritt.
Dies zeigt die jüngste Eidgenössische Jugend- und Rekrutenbefragung (ch-x).

Befragt werden jährlich rund 20 000 Rekruten, 2000 Frauen und Nichtdienstleistende, aber auch Eltern und Grosseltern. ch-x will dem Wertewandel auf die Spur kommen.

Projektleiter Hans-Peter Meier-Dallach macht drei Haltungen fest: die regionale Bindung in der alpinen und voralpinen Schweiz, die nationale Identität in den Mittellandkantonen und der Ostschweiz sowie die internationale Orientierung in der Romandie.

Die Sicht vom Kleinen aufs Grosse - von Gemeinde, Kanton bis Bund - bleibe für die Mehrheit bestimmend.

Rückbindung auf Sonderfall nimmt zu

Die 20-Jährigen seien zwar im Vergleich zu den älteren Generationen offener für Modernisierungen und Marktöffnungen, sagte Meier-Dallach.

Gleichzeitig nähmen aber die Rückbindung und die Berufung auf den Sonderfall generell zu. Gleichzeitig verlören die Werte Solidarität und Umweltbewusstsein an Gewicht.

Die jungen Schweizer wollen laut der Befragung mehr Wohlstand, Freiheit und Fortschritt. Im selben Zuge betonen sie die Autonomie und das Besondere, Selbstständigkeit und Eigensteuerung.

Auch Romandie vom Sonderfall überzeugt

Auch in der Romandie hat der Sonderfall Schweiz eine markante, für die Befragenden überraschende Bedeutung erlangt.

Die Interpreten der Befragung unterscheiden im Globalisierungsspiel Verlierer und Gewinner. Die Gewinner erwarten dank hoher Bildung und neuen Technologien auf der Schnellbahn hochzukommen.

Für die verlierenden Gruppen sei die Globalisierung eine Gefahr, weil sie beruflich-handwerkliche oder tiefere Bildungs- und Arbeitsformen abwerte.

(bsk/sda)

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