Immer weniger Interesse
Junge Schweizer wollen kein eigenes Auto mehr
publiziert: Freitag, 18. Sep 2015 / 12:45 Uhr / aktualisiert: Freitag, 18. Sep 2015 / 15:31 Uhr

Zürich - Der Besitz eines eigenen Autos wird für Schweizer Verbraucher immer unwichtiger.

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Bereits jeder dritte Konsument legt mehr Wert auf moderne Smartphones und Computer als auf ein eigenes Auto - in der Altersgruppe der 18- bis 34Jährigen sind es sogar schon 53 Prozent. Und 41 Prozent der befragten Schweizer können sich ein Leben ganz ohne Führerschein und eigenes Kraftfahrzeug vorstellen. Das sind zentrale Ergebnisse einer Online-Umfrage der weltweit tätigen Markenberatung Prophet zum Thema «Welche Rolle spielt das Auto in Ihrem Leben?», zu der 250 Schweizer befragt worden sind.

Das Auto ist offenbar immer weniger Ausdruck des gesellschaftlichen Wohlstandes. Jeder zweite befragte Schweizer ist der Meinung, dass das Auto in den vergangenen Jahren als Statussymbol an Bedeutung verloren hat. 53 Prozent der Befragten meinten zudem, dass ihnen der Besitz eines Autos zu teuer sei und sie lieber finanziell flexibel bleiben möchten. Als Alternative zum Besitz eines Fahrzeuges sehen immerhin schon 42 Prozent der Schweizer das Carsharing - also die gemeinschaftliche Nutzung.

«Die Zukunft der Autoindustrie liegt deshalb mehr in der Nutzung eines Autos als in dessen Besitz wie das vielleicht noch für vergangene Generationen galt», bewertet Prophet-Partnerin Elena Etcharren die Ergebnisse der Umfrage. Der Kauf eines Autos um dessen Besitz zu unterstreichen, gehöre der Vergangenheit an und die Generation Y werde in Zukunft vermehrt Gebrauchtwagen kaufen, um finanziell flexibel zu bleiben und Geld eher in Elektronik und Reisen investieren, meint die Markenexpertin aus Zürich.

(nir/news.ch)

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