Junge Secondos werden auf der Stellensuche diskriminiert
publiziert: Freitag, 31. Okt 2003 / 14:19 Uhr

Bern - Verglichen mit einem jungen Schweizer haben eingewanderte Bewerber mit gleichen Qualifikationen weniger Chancen, eine Stelle zu finden. Mit den Hindernissen jugendlicher Secondos auf Stellensuche befasste sich eine Nationalfonds-Studie.

Die erfundenen Bewerber stammten aus Portugal, der Türkei und dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawien.
Die erfundenen Bewerber stammten aus Portugal, der Türkei und dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawien.
24 Prozent der albanischsprechenden Jugendlichen aus dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawiens werden in der Westschweiz auf ihrer Stellensuche diskriminiert, in der Deutschschweiz sind es sogar 59 Prozent, wie das Schweizerische Forum für Migrations- und Bevölkerungsstudien (sfm) mitteilte.

Diese Zahlen seien bedeutend höher als entsprechende Angaben, die aus anderen europäischen Ländern vorliegen. Insbesondere Jugendliche, die nicht aus EU-Ländern stammen, gehörten zu den Benachteiligten. Dies obwohl sie bei einer Bewerbung gleiche Fähigkeiten vorweisen könnten wie ihre Konkurrenten aus der Schweiz.

Die vom Schweizerischen Nationalfonds finanzierte Studie untersuchte, wie Arbeitgeber mit Stellenbewerbern umgehen, die alle Voraussetzungen für die ausgeschriebene Stelle mitbringen. Die Forscher haben dazu auf die Inserate je zwei Bewerbungen von fiktiven Kandidaten geschickt. Diese unterschieden sich nur in ihrer Herkunft.

Forscher der Universität Neuenburg haben die Antworten auf diese Bewerbungen verglichen und ein unterschiedliches Verhalten festgestellt. Dies lasse Rückschlüsse auf eine Tendenz der Arbeitgeber zu, ausländische Kandidaten nur dann zu berücksichtigen, wenn keine Schweizer verfügbar sind.

Die erfundenen Bewerber stammten aus Portugal, der Türkei und dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawien. Es handelte sich dabei ausschliessliche um männliche Kandidaturen, da Männer laut anderen Studien stärker unter der Diskriminierung am Arbeitsplatz leiden als Frauen, schreibt das sfm weiter.

(bsk/sda)

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