Junge in Florida sechs Monate in Zimmer eingesperrt
publiziert: Dienstag, 22. Jun 2010 / 07:34 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 22. Jun 2010 / 13:17 Uhr

Washington - Über sechs Monate soll ein Ehepaar in Florida ihren zehn Jahre alten Sohn die meiste Zeit in seinem Zimmer eingesperrt haben, als Nahrung gab es nur Wasser und Brote mit Erdnussbutter. Jetzt wurden die Eltern wegen Kindesmisshandlung angeklagt, wie der Lokalsender WZVN meldete.

Als Nahrung gab es nur Wasser und Brote mit Erdnussbutter für den zehnjährigen Jungen.
Als Nahrung gab es nur Wasser und Brote mit Erdnussbutter für den zehnjährigen Jungen.
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Im Zimmer des Jungen fanden Ermittler nur eine schmutzige Matratze, aber keine Spielzeuge und keine Kleider. Auf dem blanken Boden und im Bett seien derweil Exkremente und Urinpfützen zu sehen gewesen, heisst es in dem Polizeibericht.

Die Behörden waren den Angaben zufolge auf die Zustände nur aufmerksam geworden, nachdem der Vater seinen Sohn bei der Polizei als vermisst gemeldet hatte. Nach fünf Stunden entdeckten ihn die Ermittler: Auf der Suche nach Essen war er aus seinem Zimmer entkommen und hatte sich dann in einem Badezimmerschrank aus Angst vor den Eltern versteckt, wie es in dem Bericht weiter heisst.

Die meiste Zeit eingesperrt

Er sei seit Dezember 2009 die meiste Zeit eingesperrt gewesen, zu Trinken habe es nur ein wenig Wasser und zu Essen Brote mit Erdnussbutter gegeben. Ermittler beschrieben ihn als unterernährt, verängstigt und müde.

Der Vater und seine zweite Frau wurden festgenommen, dann aber gegen Kaution wieder auf freien Fuss gesetzt. Der Junge wurde in ein Spital gebracht und nach einer Dusche und einer Mahlzeit entlassen, berichtete der Sender weiter.

(ade/sda)

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