Soziale Medien ausschlaggebend
Junge wollen Kulturangebot, das Spass macht
publiziert: Freitag, 13. Jun 2014 / 10:50 Uhr / aktualisiert: Freitag, 13. Jun 2014 / 12:16 Uhr
Kultur näher bringen - bei über 16-Jährigen vor allem durch den eigenen Freundeskreis möglich. (Symbolbild)
Kultur näher bringen - bei über 16-Jährigen vor allem durch den eigenen Freundeskreis möglich. (Symbolbild)

Coburg - Der Bezug zum eigenen Leben ist Jugendlichen bei Kulturangeboten wichtig, wie Sozialpädagogen der Hochschule Coburg in ihrem neuen Buch «Kulturvermittlung» zeigen.

«Grundsätzlich wird das kulturelle Angebot von Jugendlichen kaum genutzt. Am schwierigsten erreicht man bildungsferne Jugendliche», verdeutlicht Sozialpädagogin Sarah Wünn das Ergebnis aus einer Befragung von 285 Schülern in der Region Coburg und Sonneberg.

Bildungsferne im Zentrum

Wünn ist eine von 19 Autoren, die unter der Leitung von Forscherin Veronika Hammer das Modellprojekt «Kulturvermittlung in der Region Coburg und Sonneberg» wissenschaftlich begleitet haben. Drei Jahre lang hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung dazu die Stelle einer Kulturvermittlerin gefördert.

Diese sollte die bisherigen Aktivitäten von Stadt und Landkreisen vernetzen und untersuchen, inwiefern Jugendliche - insbesondere aus bildungsfernen Schichten - das bestehende Kulturangebot wahrnehmen.

Soziale Medien ausschlaggebend

Ziel war es auch, Veranstaltungen besser auf das Publikum abzustimmen sowie die gesellschaftliche Teilhabe durch kulturelle Veranstaltungen zu erhöhen. Das Fazit aus den Befragungen: Jugendliche bis 16 Jahre erreicht man vor allem über die Eltern und Schulen, ältere Jugendliche hingegen über den Freundeskreis.

Der Einsatz von sozialen Medien spielt dabei eine wichtige Rolle. Die Jungen und Mädchen wollen keinen grossen finanziellen und logistischen Aufwand betreiben, um Kulturangebote wahrzunehmen, erläutern die Forscher.

Anlaufstelle Sportvereine

Für die Kulturarbeit mit Jugendlichen ist zudem relevant, dass diese bei der Organisation eingebunden werden. Nur dann - so die Coburger Sozialwissenschaftler - nutzen sie die Veranstaltungen stärker. Es gilt für die Organisatoren somit, bei bestehenden Projekten anzusetzen und diese zu verbessern.

Auf kommunaler Ebene seien Vereine ein guter Weg, um Kinder und Jugendliche zu erreichen - bei bildungsfernen Jugendlichen insbesondere die Sportvereine. «Kultur ist viel mehr als ein Kino- oder Theaterbesuch», unterstreicht Hammer.

(awe/pte)

.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Schritt für Schritt die besten Angebote erhalten.
Schritt für Schritt die besten Angebote ...
Publinews Heutzutage ist es nicht sonderlich leicht, die Reinigung vom Fach machen zu lassen. Hinzu kommt, dass man gerade mit einer eigenen Firma oder aber auch einem einfachen Bürokomplex kann man sich an einen Fachmann wenden, der einiges zu bieten hat. mehr lesen  
Publinews    Wenn man von optimaler Begleitung von Schulkindern spricht, denken wohl die wenigsten Menschen an einen Schulthek. Der Inbegriff der Begleitung liegt immer noch im Mutter- oder Vaterbegriff begraben. mehr lesen  
Trends für 2019  Geht es um Trends der digitalen Devisen für 2019, rangiert der Bitcoin ganz vorn. Auch Ethereum, Bitcoin Cash ... mehr lesen  
Hohes Verlustrisiko aufgrund der hohen Volatilität.
Reaktionäre Kräfte schliessen sich für das Referendum zusammen, mit dabei auch EDU-Präsident Hans Moser.
Reaktionär  Bern - Gegen die geplante Stiefkindadoption für Homosexuelle regt sich Widerstand. Sollte das Parlament das neue Adoptionsrecht in der vorliegenden Form verabschieden, ... mehr lesen   3
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich 13°C 18°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Basel 13°C 20°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
St. Gallen 11°C 15°C anhaltender Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Bern 12°C 18°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Luzern 13°C 17°C anhaltender Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Genf 13°C 22°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Lugano 18°C 26°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten