Neinparole zur Initiative «für ein bedingungsloses Grundeinkommen»
Jungsozialisten gegen bedingungsloses Grundeinkommen
publiziert: Samstag, 2. Mai 2015 / 19:23 Uhr
Das vorliegende Volksbegehren sei aber handwerklich schlecht gemacht und würde bei einer Annahme zu Sozialabbau führen. (Archivbild)
Das vorliegende Volksbegehren sei aber handwerklich schlecht gemacht und würde bei einer Annahme zu Sozialabbau führen. (Archivbild)

Zürich - Die Delegierten der Jungsozialistinnen und -sozialisten Schweiz (JUSO) haben am Samstag die Neinparole zur Initiative «für ein bedingungsloses Grundeinkommen» gefasst. Der Mutterpartei SP wollen sie mit einem Papier bei der Überwindung des Kapitalismus Beine machen.

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Der 5-Punkte-Plan zuhanden der SP Schweiz verlangt von der Mutterpartei, das im Lausanner Parteiprogramm 2010 festgelegte Ziel der Überwindung des Kapitalismus «endlich zu konkretisieren», teilte die Jungpartei in einem Communiqué mit. Die SP soll die Wirtschaftsdemokratie angehen.

Die Grundeinkommen-Initiative stiess bei den JUSO den Angaben zufolge zwar durchaus auf Sympathien. Das vorliegende Volksbegehren sei aber handwerklich schlecht gemacht und würde bei einer Annahme zu Sozialabbau führen.

In der Eröffnungsansprache rief Präsident Fabian Molina zum engagierten Einsatz für die Erbschaftssteuer-Initiative auf. Im weiteren wählten die Delegierten die 20-jährige Muriel Waeger von der Waadtländer Kantonalsektion zur zweiten Vizepräsidentin. Sie komplettiert das Präsidium und ist zusammen mit Hanna Bay von den JUSO Graubünden Stellvertreterin von Molina.

(flok/sda)

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