Jusos fordern Armee-Abschaffung im Programm
publiziert: Mittwoch, 7. Apr 2010 / 19:44 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 8. Apr 2010 / 09:31 Uhr

Bern - Exponenten der SP sehen den Entwurf für ein neues Parteiprogramm als Gelegenheit, Diskussionen über die Werte der Sozialdemokratie zu führen. Die Jungsozialisten (JUSO) kritisieren, dass die Abschaffung der Armee nicht in dem Papier steht.

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Juso-Präsident Cédric Wermuth hält die Stossrichtung des Parteiprogramms für gut.
Juso-Präsident Cédric Wermuth hält die Stossrichtung des Parteiprogramms für gut.
1 Meldung im Zusammenhang

Die Stossrichtung des Papiers sei gut, sagte Juso-Präsident Cédric Wermuth auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Denn Wirtschaftspolitik stehe im Zentrum der sozialdemokratischen Politik. Auch Aspekte wie Sicherheit und Probleme mit Ausländern hingen letztlich mit Wirtschaftspolitik zusammen.

Harte Diskussionen über Sozialdemokratie beginnen

Der Entwurf biete die Gelegenheit, unterschiedliche Ansichten innerhalb der SP aufs Tapet zu bringen und in harten Diskussionen über Sozialdemokratie den grössten gemeinsamen Nenner zu finden. Die Jusos wollen laut Wermuth beantragen, die Abschaffung der Armee und nicht nur der Wehrpflicht ins Programm aufzunehmen.

Der ehemalige SP-Parteipräsident und Ex-Nationalrat Helmut Hubacher hofft, dass der Entwurf für ein neues Parteiprogramm möglichst viele Diskussionen auslöst. «Die Revision hat ihren Zweck erfüllt, wenn sie zu spannenden, kontroversen Gesprächen führt», sagte er. Ein Wundermittel sei das Programm aber nicht.

Formal zu lang, zu allgemein und zu unpräzise

Enttäuscht zeigte sich der Bieler Historiker Tobias Kästli. Er ist SP-Mitglied und Mit-Autor des Gurten-Manifests von 2001, das als Beitrag zur programmatischen Diskussion in der SP gedacht war, wie er sagte. Formal sei der Entwurf des neuen Parteiprogramms zu lang, zu allgemein und zu unpräzise.

Der Politologe Andreas Ladner vom Lausanner Hochschulinstitut für öffentliche Verwaltung sieht im neuen Programm keinen Bruch mit der linken Politik und keine grossen Veränderungen. Angesichts der Stimmenverluste der SP bei den jüngsten kantonalen Wahlen sei dies etwas bedauerlich, sagte er.

(fest/sda)

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Cédric Wermuth amtet auch als SP-Vizepräsident.
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Wie das?
Eine Schweiz ohne Armee macht doch niemandem Angst!
Angst ist kein guter Ratgeber, Ariel!
Regen Sie sich nicht auf, ich weiss genau wie Sie es meinen.
Deshalb und wegen der schönen Flugzeuge und dem anderen Gerät, wird es immer eine Armee geben. Sie sollte dann aber auch den modernen Gefahren gewachsen sein und einen brauchbaren Chef haben, der sie darauf trimmt.
Eine Vision
hat auch die SVP. Sie will eine Armee, die nicht mehr in die heutige Zeit passt. So ein Massenheer gegen alle rundum und gegen die ganze Welt. Nein, das ist gar keine Vision, das ist reine Nostalgie. Da habe ich zwei Dinge verwechselt.
Ich bin grundsätzlich nicht gegen eine Armee, (obschon ich der Jugend das Recht nicht abspreche, sich die Zukunft selbst zu gestalten.) aber das müsste eine kleine, wendige und moderne Armee sein, die den heutigen Gefahren gewachsen wäre, vor allem, wie Steson sagt, im Verbund mit unseren europäischen Nachbarn agierte.
Wie würden die SVP-Nostalgiker denn mit einem Massenheer gegen Terroristen antreten, die gar nicht auf dem nostalgischen Schlachtfeld erscheinen?. Don Quichotte lässt grüssen!
Einen Krieg wie vor hundert Jahren wird es nicht mehr geben.
Schlimm am Ganzen ist doch, dass da eine Partei mit ca. 30% Wähleranteil einem ganzen Volk von 7 Millionen Menschen ihr total überholtes Massenheer, das im Ernstfall unser Land gar nicht schützen könnte, mit samt den immensen Kosten, aufzwingen will.
Dann schon lieber gar keine Armee, denn so eine SVP-Nostagietruppe verschlingt nur Geld und nützt im Ernstfall gar nichts. Da denkt die Juso konsequenter, da muss ich ihr sogar völlig Recht geben, lieber gar keine Armee, als eine Nostagietruppe à la SVP.
Das Mauerblümchen hat noch nicht von der Parteipolitik auf Bundesrat umgeschaltet. Ein Bundesrat ist kein Parteipolitiker mehr, sondern hat auf das Gesamtwohl zu achten und die Beschlüsse des ganzen BR-Gremiums mit zu tragen, selbst wenn ihn seine SVP aus der Partei ausschliessen sollte. (Er wäre ein Held, wenn das passieren sollte, das müsste er sich mal überlegen!)
Die Schweizerische Demokratie ist auf Kompromisse angelegt, nur so macht die Konkordanz Sinn.
Ja, Steson, soweit bin ich auch schon gekommen ...
... Ich meine auch, dass es gut wäre, nicht "eine Armee zu haben, die ...... das Land verteidigt, ..." - alleine, "sondern sie sollte ein Teil der europäischen Sicherheitsstrukturen ..." sein!

Da kreischen nun alle auf, die eine Schweiz ausserhalb der EU - immer noch - als die hehre und einzige Möglichkeit sehen ...

Ich meine es schon recht lange, dass wir, als Kern (!) in einer Nuss (Europa!) eingesperrt, uns lange gegen eine Gemeinsamkeit mit der EU sperren können. Aber nur solange, bis uns Europa - ich meine berechtigt - gezeigt hat oder hat zeigen können, dass das so nicht akzeptiert wird - uns zu verstehen gibt, dass die Schweiz VOLL mit machen muss!

Als Nebeneffekt würde dann wohl die Armeeabschaffung kaum mehr Thema sein.

Aber auch die Schweiz braucht eine armeeähnliche Polizeitruppe, die uns, der Bevölkerung Schutz bieten kann, bei Bedrohungen durch .... z.B. sich auflehnende Volksgruppen drohen. Dann wenn gewaltsam Macht erlangt werden soll ...! So, wenn man weiter denkt, am Beispiel des jungen, fanantischen Islamisten in Biel, namens Nicolas Brancho ....!
Es ist sicher gut eine Armee zu haben
Die Frage zu stellen, ob die Schweiz in einem Vereinigten Europa, eine Armee braucht ist sicher berechtigt. Wenn man Realistisch ist, haben wir im keine Feinde, die wir mit Militärischen Mitteln bekämpfen müssten. Selbst wenn wir die hätten, wäre die Schweiz wohl kaum in der Lage, eine solche Bedrohung im Alleingang zu bewältigen.
Es ist aber sicher gut eine Armee zu haben, die sollte sich aber nicht als Verteidigungsarmee aufstellen die im Alleingang das Land verteidigt, sondern sie sollte ein Teil der europäischen Sicherheitsstrukturen sein.
Diese Diskussion ist aber sowieso müssig, solange die Parteien sich nicht einig werden und solange wir einen so super Verteidigungsminister haben. War ironisch gemeint. Ich denke die JUSO hat zumindest eine Vision, das ist mehr als das was der Rest im Bezug zur Armee hat.
Die Frage die wir als Volk uns stellen sollten, sind wir bereit jährlich x Milliarden Franken auszugeben für...... ja für was eigentlich?
Ach Sie armer Gelangweilter,
Da haben Sie nun alle meine Beiträge gelesen und sich seit Jahren gelangweilt. Wissen Sie da gibt es ein einfaches Mittel dagegen? Einfach nicht lesen.
Jetzt glauben Sie wahrscheinlich, das, was Sie hier losgelassen haben, sei irgendwie von Bedeutung?
Mensch Pioxx! Umwerfend komisch, nur, wo ist die Stelle zum Lachen?
Sie können nur die Menschen niedermachen, Argumente haben Sie keine.
Das ist aber nun ganz sicher, dem De Crescenzo, den Sie so mies machen, können Sie nicht das Wasser reichen.
Allein schon die Gespräche des Sokrates mit Parmenides würde Sie völlig überfordern. Der De Crescenzo hat sie gelesen!
Sie sind wirklich in Ihrem Hass auf alles, was Sie nicht verstehen, zu bedauern.
Aber ehrlich, mich langweilen Sie wirklich zu Tode, daher mache ich jetzt das, was Sie nicht konnten, Ich lese von Ihren Blödeleien nichts mehr. Adieu, leben Sie wohl.
Magnus...
...ich könnte sie bedauern, wenn es mir nicht zu blöd wäre. Ihre Argumente sind so abgedroschen und langweilig, dass sie wahrscheinlich nur sich selbst damit unterhalten und überzeugen.
Sie wissen, können und kennen ja alles - obwohl sie sich dauernd widersprechen -, ach, muss das Leben doch langweilig sein für Menschen wie sie.

PS. Mit ihrer Wette hätten sie jetzt einen Kopf weniger...
Typisch Pioxx,
was man nicht argumentativ widerlegen kann, wird schlecht geredet. Wir kennen das von Ihnen, Sie wiederholen sich immer auf die gleiche Art.
Wer Erfolg hat, hat Beziehungen oder ist sonst irgendwie korrupt, Leistungen sind ja völlig unmöglich bei ungeliebten Menschen.
Ich möchte meinen Kopf verwetten, dass Sie nicht eine einzige Seite im Stande sind zu schreiben, die für nur 10 Leser interessant wären.
Der De Crescenzo hat Millionen von Lesern, die nach Ihrer Definition aber alle nicht ganz richtig ticken.
Pioxx, Sie machen einen ganz schlechten Eindruck, und wo sind Ihre Argumente?
Lieber thomy,
was wir zur Zeit erleben, ist ein Wende in der Geschichte der freien Marktwirtschaft.
Vieles, was vor gut einem Jahr noch völlig undenkbar war, ist plötzlich in aller Munde und wird diskutiert, sogar in den konservativsten Köpfen tut sich etwas.
Marx und Engels werden plötzlich wieder gelesen, weil sie vieles von dem was jetzt geschah, bereits beschrieben haben. Wenn nun diese beiden Philosophen etwas zur Behebung der neuen Probleme beitragen können, was soll das schaden, bei denen zu lernen.
Ich vermute, da wird einfach etwas abgelehnt, das man nicht kennt. "Was der Bauer nicht kennt, das isst er nicht." Gut zu wissen, dass die meisten Menschen solche Scheuklappen nicht haben.
De Crescenzo
Na ja, ob nun De Crescenzo wirklich als Bezugsperson für Philosophie anzuführen ist, kann bezweifelt werden. Nun, er hat es immerhin nach zwanzig Jahren bis auf Direktionsebene bei IBM Italien geschafft, was aber kaum auf seine grossen Verdienste als Ingenieur zurückzuführen ist, sondern eher auf seinen «Bekanntenkreis». In erster Linie ist er Schauspieler, TV-Präsentator und Komiker und ein sehr produktiver Schriftsteller mit gut funktionierendem (Verkaufs-) Schema, für Bücher ohne besonderen Inhalt.
Vielleicht, Magnus ...
... tönt das in vielen Ohren von Leuten, die gegen jede politische Neigung zu weit rechts oder eben links abschrecken, schon nach Sozialismus, Marxismus oder sogar Kommunismus!

Schon etwas schreckliche drei Worte .... Da bekommen eingefleischte, sture Bürgerliche ja augenblicklich Bibeli und werden rasend .... lach!

Nein, jetzt ernsthaft ... Ich denke, dass Sie wirklich - Sie haben zwar schon einen Teil gesagt - halt noch etwas ausholen müssten, wenn Sie's wissen, was die JUSOS so tun in so "Camps" - nur so, um die Angst vor neuen gehirngewaschenen jungen Politikern etwas zu nehmen ... grins.

Ich persönlich meine, dass es gut ist, wenn zum Beispiel die SP solche Zusammenkünfte macht, um eine gemeinsame Linie und Stategie zu besprechen und zu festigen - vielleicht zur Zeit müssen einige Ziele wohl anders oder sogar neu definiert und verinnerlicht werden!
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