Justiz schweigt nach Bankier-Mord
publiziert: Donnerstag, 3. Mrz 2005 / 11:47 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 3. Mrz 2005 / 12:49 Uhr

Genf - Zwei Tage nach dem mysteriösen Tod eines Bankiers in Genf hüllt sich die Justiz in Schweigen. Laut dem zuständigen Untersuchungsrichter handelt es sich beim Toten wahrscheinlich um den französischen Financiers Edouard Stern.

Edouard Stern wurde im April 2003 aus dem Verwaltungsrat der Spezialitätenchemie-Gruppe Rhodia geworfen.
Edouard Stern wurde im April 2003 aus dem Verwaltungsrat der Spezialitätenchemie-Gruppe Rhodia geworfen.
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Der 50-jährige Bankier war am Dienstagnachmittag tot in seinem Genfer Domizil gefunden worden. Die Polizei geht von einem Verbrechen aus.

Untersuchungsrichter Michel Graber wollte aus Rücksicht auf die laufenden Ermittlungen keine weiteren Angaben machen.

Die Umstände des Verbrechens sind weiterhin unklar. Nicht enthüllen wollte Graber zudem, wo und wann der mutmassliche Mord passiert war.

Das Opfer gehörte einer französischen Financier-Dynastie an und hatte in Hochfinanz-Kreisen einen schillernden Namen.

Edouard Stern wurde im April 2003 aus dem Verwaltungsrat der französischen Spezialitätenchemie-Gruppe Rhodia geworfen, nachdem er vergeblich versucht hatte, CEO Jean-Pierre Tirouflet aus dem Amt zu drängen.

(bsk/sda)

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