Vêrdacht auf Versicherungsbetrug
Justiz zieht Schlussstrich unter Black & Decker-Brand
publiziert: Samstag, 5. Aug 2000 / 08:13 Uhr

Delsberg - Die jurassische Justiz zieht einen Schlussstrich unter den Brandfall Brand beim Werkzeugmaschinenhersteller Black & Decker in Delsberg von 1990. Die Ermittlungen über einen möglichen Versicherungsbetrug werden zum zweiten Mal eingestellt.

Die Brandursache sei ein Unfall gewesen, heisst es in den übereinstimmenden Beschlüssen der Untersuchungsrichterin des Bezirks Delsberg und des jurassischen Staatsanwalts. Die Kosten von 21 300 Fr. gehen zulasten des Staates.
Ein ehemaliger Kaderangestellter von Black & Decker hatte im Zusammenhang mit dem Brandfall während Jahren behauptet, das Feuer sei auf Brandstiftung zurückgegangen; dabei sprach er auch von Versicherungsbetrug. Die Versicherung hatte einen Schadenersatz von rund 1,2 Mio. Fr. geleistet.
Auch nach der ersten Verfahrenseinstellung im Jahr 1994 hatte sich die Auseinandersetzung nicht gelegt. Nach mehreren Vorstössen im Parlament verlangte der jurassische Justizminister die Wiedereröffnung des Verfahrens und die Prüfung neuer Elemente.
Die Affäre hatte auch zu Verdächtigungen gegenüber der Arbeit der Justiz geführt. Die Justizkommission des Kantonsparlaments hatte Mängel in der Kommunikation zwischen Polizei und Justiz festgestellt. Allerdings stellte die Kommission auch fest, dass niemand von wem auch immer die Einstellung der Untersuchung verlangt habe.

(klei/sda)

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