Juve gibt Schuld quasi zu
publiziert: Donnerstag, 6. Jul 2006 / 18:52 Uhr

Der italienische Rekordmeister Juventus Turin würde im Prozess um den Manipulationsskandal einen Zwangsabstieg in die zweite Liga (Serie B) hinnehmen. Er gesteht damit sein Schuld quasi ein, um Strafmilderung zu erreichen.

Didier Deschamps ist stark an einem Engagement in Turin interessiert.
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Dies war von der Staatsanwaltschaft für die anderen drei in der Affäre verwickelten Serie-A-Klubs Lazio Rom, Fiorentina und AC Milan gefordert worden. Für die «alte Dame» hatte die Staatsanwaltschaft aber am Dienstag einen Zwangsabstieg in die dritte Liga beantragt.

Nach dem Wechsel von Fabio Capello zu Real Madrid Turin will unterdessen Didier Deschamps, im September in Monaco entlassen, neuer Trainer bei Juventus werden. Der französische Weltmeister von 1998 spielte von 1994 bis 1999 in Turin.

Als Alternative gilt aber auch der frühere Nationalspieler Roberto Donadoni, der bis Februar den Serie-A-Klub AS Livorno trainierte.

(fest/Si)

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