KFOR gibt Entwarnung nach Explosion
publiziert: Freitag, 19. Mrz 2004 / 15:28 Uhr

Kosovska Mitrovica - Nach einer Explosion in der von Unruhen erschütterten Stadt Kosovska Mitrovica im Norden Kosovos hat die KFOR Entwarnung gegeben. Es habe sich um eine von der KFOR ausgelöste kontrollierte Sprengung gehandelt.

KFOR-Soldaten in der Stadt Kosovska Mitrovica.
KFOR-Soldaten in der Stadt Kosovska Mitrovica.
Nachdem aus mehreren von Albanern bewohnten Gebäuden im Norden der Stadt in der Nacht Schüsse abgegeben worden seien, hätten KFOR-Soldaten eine Tür zu einem der Häuser aufgesprengt, um sich Zutritt zu verschaffen, sagte ein Sprecher der Friedenstruppe.°

Der Regierungschef des Kosovo, Bajram Rexhepi, rief die albanische Bevölkerung der Provinz derweil zur Ruhe auf. Er bitte darum, auf jede Art von Kundgebung zu verzichten, welche die Lage noch verschlimmern könnte, sagte Rexhepi in Kosovska Mitrovica.

Rexhepi beschuldigte die UNO-Mission für das Kosovo (UNMIK), sie habe nicht rechtzeitig und effizient auf die Unruhen reagiert. Sie sei aber neben der NATO-Friedenstruppe KFOR für die Sicherheit im Kosovo zuständig. Dies heisse aber nicht, dass die Regierung jegliche Schuld von sich weise, fügte Rexhepi hinzu.

Am Freitag sollten in Kosovska Mitrovica drei Kinder beerdigt werden, die im Fluss Ibar ertrunken waren. Albanische Einwohner der Stadt hatten Serben beschuldigt, die Kinder in den Tod getrieben zu haben.

An dem Tod der Kinder hatten sich die Unruhen entzündet, die in der Nacht zum Donnerstag auf die gesamte Provinz übergriffen. Wegen der Beerdigung befürchteten Vertreter von UNO und NATO erneute Auseinandersetzungen. Im Kosovo leben rund 80 000 Serben und 1,8 Millionen Albanern.

(bsk/sda)

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