KMU und Winterthur begraben das Kriegsbeil
publiziert: Dienstag, 27. Feb 2007 / 13:13 Uhr

Bern - Der seit vier Jahren schwelende Konflikt zwischen der Winterthur Versicherung und der KMU-Schutzgemeinschaft ist beigelegt. Möglich wurde dies dank der Revision des Bundesgesetzes über die Berufliche Vorsorge (BVG).

Die KMU-Schutzgemeinschaft hatte mehrere Beschwerden gegen die Winterthur eingereicht.
Die KMU-Schutzgemeinschaft hatte mehrere Beschwerden gegen die Winterthur eingereicht.
Diese räumte den Versicherten unter anderem ein Kündigungsrecht bei substanziellen Änderungen im Vertrag ein.

Das Parlament zog damit die Konsequenzen aus der heftigen Kontroverse, die das so genannte Winterthur-Modell 2003 ausgelöst hatte. Dieses sah bei der beruflichen Vorsorge eine Senkung der Renten und eine Erhöhung der Prämien vor.

Dagegen hatte sich die KMU-Schutzgemeinschaft mit mehreren Beschwerden zur Wehr gesetzt. Diese werden nun eingestellt, wie die Schutzgemeinschaft mitteilte. Mit der Gesetzesänderung, die noch dieses Jahr in Kraft treten soll, sei das Hauptanliegen erfüllt.

Die KMU Schutzgemeinschaft war 2003 als Reaktion auf die Genehmigung des Winterthurer Modells durch das Bundesamt für Privatversicherungen (BPV) gegründet worden. Gründungsmitglieder waren Parlamentarier aller Bundesratsparteien sowie Unternehmer. Präsident ist Otto Ineichen (FDP/LU).

(rr/sda)

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