Werbung für den Schweizer Handball
Kadetten gegen Barcelona nahe an der Sensation
publiziert: Samstag, 3. Dez 2011 / 21:18 Uhr
Ausgeglichene Partie.
Ausgeglichene Partie.

Die Kadetten Schaffhausen haben Titelverteidiger FC Barcelona im letzten Champions-League-Spiel des Jahres mehr als erwartet gefordert. Das Team von Petr Hrachovec hielt lange mit und unterlag letztlich mit 29:33.

Die Kadetten zeigten von Beginn weg, dass sie nicht gewillt waren, bloss eine Statistenrolle einzunehmen. Sie traten sehr couragiert auf und forderten dem katalanischen Starensemble bis zum Schluss alles ab.

Damit machten die Schaffhauser einmal mehr beste Werbung für den Schweizer Handball. Selbst als sie in der 46. Minute nach drei Gegentreffern in Serie mit sechs Toren (21:27) in Rückstand geraten waren, liessen sie die Köpfe nicht hängen. In der 52. Minute lagen sie nur noch 26:27 hinten. Und nachdem Graubner in der 55. Minute erneut auf einen Treffer (28:29) verkürzt hatte, konnten die Kadetten während zwei Minuten in Überzahl spielen. Die Chance auf die Sensation stieg weiter. Der Schweizer Meister zog allerdings keinen Nutzen daraus. Im Gegenteil: Barcelona zog mit zwei Toren auf 31:28 (56.) davon, worauf die Schaffhauser zu keiner Reaktion mehr fähig waren.

Die Kadetten müssen sich einzig vorwerfen, dass ihnen zu viele technische Fehler unterliefen. Deshalb kamen die in der Champions League und in der heimischen Meisterschaft noch verlustpunktlosen Gastgeber zu deutlich mehr einfachen Toren. Im Positionsspiel war der NLA-Leader ebenbürtig, auch weil er sich nach der Pause in der Verteidigung steigerte. In starker Verfassung präsentierte sich Regisseur Peter Kukucka; der Slowake, das unbestrittene Herz der Mannschaft, avancierte mit sechs Toren zum besten Werfer seines Teams. Aufbauer Andrija Pendic verwertete sämtliche fünf Abschlussversuche. Je vier Treffer schossen Graubner und Iwan Ursic.

Jetzt müssen Siege her

Hrachovec sprach seiner Mannschaft ein Kompliment für den Kampfgeist aus. Pendic war trotz des guten Auftritts enttäuscht. Er habe das Gefühl gehabt, dass noch mehr dringelegen wäre. Er denke jedoch, dass sie morgen früh stolz seien auf ihre Leistung, sagte der elffache Schweizer Internationale. Das können sie auch.

In den nächsten beiden Partien in der Königsklasse treffen die Kadetten im Februar zu Hause auf den punktlosen Tabellenletzten Bosna Sarajevo und Chambéry. Dannzumal sind zwei Siege Pflicht, wollen sich die Schaffhauser wie in der vergangenen Saison für die Achtelfinals qualifizieren.

(bert/Si)

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