Kälte raubt Nomaden in der Mongolei die Herden
publiziert: Montag, 29. Mrz 2010 / 11:55 Uhr

Genf - Extreme Kälte und heftiger Schneefall in diesem Winter haben die Nomaden in der Mongolei in grosse Not gebracht. Daher rufen die weltweiten Rot-Kreuz- und Roter Halbmondgesellschaften die internationale Gemeinschaft zur Soforthilfe in Höhe von über 650'000 Euro auf.

Die Kälte tötet Millionen Tiere in der Mongolei.
Die Kälte tötet Millionen Tiere in der Mongolei.
Das wurde am Montag in Genf und Peking mitgeteilt. Bei Temperaturen von minus 40 Grad kamen viele Tiere der Nomaden - darunter Ziegen, Schafe, Kamele und Pferde - ums Leben. Damit verloren fast 14'000 Menschen ihre Existenzgrundlage.

Nach den Angaben der Hilfsorganisationen sind seit Dezember 4,5 Millionen Tiere eingegangen, fast zehn Prozent des Herdenbestandes. Betroffen sind 19 der 21 Provinzen der Mongolei. Vor allem sehr junge Tiere halten die extremen Witterungsbedingungen nicht aus.

«Wir haben es nicht nur mit einem dringenden Notfall zu tun. Es geht auch darum, die Leute wieder dahin zu bringen, dass sie ihre Zukunft meistern können», sagte der für Asien zuständige Koordinator des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Daniel Bolanos Gonzales. Wer seine Herde verliere, rutsche in bittere Armut ab.

(ade/sda)

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