Schauspielhaus Zürich stellt Programm vor
Kafka, Merlin und der Stadtkreis 5
publiziert: Mittwoch, 18. Mai 2011 / 16:35 Uhr
Bärfuss' Komödie über «Neurologie, Politik und Liebe» wird im Februar uraufgeführt.
Bärfuss' Komödie über «Neurologie, Politik und Liebe» wird im Februar uraufgeführt.

Zürich - Die Spielzeit 2011/2012 am Schauspielhaus Zürich wartet auf mit Uraufführungen von Lukas Bärfuss, Thomas Jonigk und Elfriede Jelinek. Programmiert sind neben Klassikern auch junge Stücke. Die Halle im Schiffbau beherbergt drei grosse Projekte.

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«Zwanzigtausend Seiten» heisst das neue Stück von Lukas Bärfuss, das im Februar 2012 in der Box im Schiffbau unter der Regie von Lars-Ole Walburg uraufgeführt wird.

Es sei «eine Komödie über Neurologie, Politik und Liebe», sagte Bärfuss am Mittwoch vor den Medien. Sie handle von einem Mann, dem zwanzigtausend Seiten auf den Hinterkopf fallen und der dann mit dem Problem konfrontiert sei, mit dem neuen Wissen umzugehen.

Hauptperson in Thomas Jonigks neuem Stück «Weiter träumen» ist eine Frau um die 60. Sie blickt enttäuscht zurück auf ihr bisheriges Leben und entscheidet sich, mit Liebe und Sexualität aus der Zukunft mehr zu machen. Christof Loy inszeniert das Stück am 22. Oktober am Pfauen.

Im März 2012 gibts am Pfauen «Faust 1-3»: Faust I und II vom alten Goethe, kombiniert mit der Uraufführung des Sekundärdramas «FaustIn and out» von Elfriede Jelinek. Wie der Regisseur Dusan David Parizek die drei Stoffe zu einem Stück verflicht, gehört zu den grossen Fragen der Spielzeit.

Begehbare Stadtinstallation

Am 15. September eröffnet die Künstlerische Direktorin Barbara Frey die Spielzeit mit Büchners «Leonce und Lena». Zum Eröffnungsreigen gehören auch Werner Schwabs «Volksvernichtung oder Meine Leber ist sinnlos» und die Stadtinstallation «Zürich im Bau».

Diese begehbare Installation in der Halle des Schiffbaus fragt spielerisch und analytisch, mit Performances und Vorträgen, nach der Entwicklung des Zürcher Stadtkreises 5. Zugänglich ist sie vom 24. September bis 1. Oktober von morgens bis abends.

Die Halle beherbergt auch zwei grosse Theaterstücke: Christian Stückl inszeniert im November «Merlin oder Das wüste Land», in dem Tankred Dorst das europäische Mittelalter aufleben lässt, und Frank Castorf bringt im April 2012 mit «Amerika» seinen ersten Kafka auf die Bühne.

Tanz, Konzert und Klassisches

Zwei Uraufführungen sind in der Schiffbau-Box zu sehen: Ruedi Häusermanns Konzerttheater «Vielzahl leiser Pfiffe» und das Tanztheaterprojekt «Am Strand» von Sebastian Nübling und Ives Thuwis-De Leeuw.

Neugierig machen auch diese klassischen Stoffe: Stefan Pucher inszeniert Becketts «Endspiel», Daniela Löffner Dürrenmatts «Versprechen», Barbara Frey Shakespeares «Richard III.», Werner Düggelin «Das Glas Wasser» des Franzosen Eugène Scribe (1791-1861) und Karin Henkel Horváths «Geschichten aus dem Wiener Wald».

(dyn/sda)

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Barbara Frey.
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