Kalifornien: Giftige Partikel in der Luft
publiziert: Sonntag, 28. Okt 2007 / 08:31 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 28. Okt 2007 / 19:02 Uhr

San Diego - Eine Woche nach dem Ausbruch der Waldbrände in Kalifornien hat die Luftverschmutzung in dem US-Bundesstaat bedrohliche Ausmasse angenommen. Die Behörden warnten die Bevölkerung am Samstag vor hochgiftigen Partikeln.

Die Folgen des Feuers sind für Mensch und Natur gravierend.
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Sie riefen die Menschen in den fünf Bezirken San Diego, Orange, Los Angeles, San Bernardino und Riverside auf, sich möglichst in ihren Häusern aufzuhalten.

Alle Menschen, auch gesunde, spürten die Auswirkungen der Luftverschmutzung auf das Wohlbefinden, sagte eine Sprecherin der kalifornischen Umweltschutzbehörde, Patricia Rey.

Aber vor allem sensible Gruppen wie Senioren, Kinder oder Menschen mit Asthma und anderen Atembeschwerden sollten auf ausgedehnte sportliche Aktivitäten im Freien verzichten. Anstatt die Fenster zu öffnen, sollten lieber die Klimaanlagen eingeschaltet werden.

Masken nützen nix

Auch das Tragen von Atemschutzmasken helfe nicht, denn die giftigen Partikel seien 30 Mal feiner als ein einzelnes Haar und würden durch die Masken nicht abgehalten, sagte Rey weiter.

Die für die Löscharbeiten günstigeren Wetterbedingungen mit abgeflauten Winden und kühleren Temperaturen sorgen laut der Sprecherin nicht für eine Verbesserung der Luftqualität.

Die belastete Luft ziehe derzeit von der Küste ins Landesinnere. Ein Ende der schweren Umweltbelastung werde viel Zeit brauchen.

Schwarzenegger will Brandstifter «jagen»

Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger kündigte bei einem Besuch in Orange County, dem Schauplatz eines der grössten Feuer, ein gnadenloses Vorgehen gegen Brandstifter an.

«Wir werden sie jagen und stellen und mit der vollen Härte des Gesetzes bestrafen», sagte er. Bereits am Freitag waren fünf mutmassliche Brandstifter festgenommen worden.

Grösste Massenevakuierung

Die am vergangenen Sonntag ausgebrochenen Waldbrände vernichteten in Südkalifornien bislang 203'000 Hektar Land und zerstörten 1800 Häuser.

Laut offiziellen Angaben der Behörden von San Diego wurden bei der grössten Massenevakuierung in der Geschichte Kaliforniens 640'000 Menschen in die Flucht getrieben.

Die meisten Menschen durften inzwischen wieder zu ihren Häusern zurückkehren. 19'000 Personen unterstanden jedoch noch immer der Evakuierungsanordnung.

(smw/sda)

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