Kalifornien kämpft verzweifelt gegen Waldbrände
publiziert: Dienstag, 1. Sep 2009 / 11:40 Uhr

San Francisco - Die Aussichten, dass die verheerenden Brände in Südkalifornien schnell gelöscht werden könnten, sind gering. «Es ist ein böses Feuer. Es bewegt sich überall hin, wo es nur will», sagt Mike Dietrich von der US-Waldbehörde.

Die Feuerwehr kämpft gegen die riesigen Flammen.
Die Feuerwehr kämpft gegen die riesigen Flammen.
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Trotzdem beobachten die fast 4000 Feuerwehrleute auch kleinste Fortschritte. Es scheine, so berichtete die «Los Angeles Times» am Morgen, als ob sich die Feuerwalze etwas langsamer vorwärtsbewege.

Schlimmstes Feuer seit 60 Jahren

Experten sprechen mittlerweile vom schlimmsten Feuer in der Region seit mehr als 60 Jahren. Zwei Feuerwehrleute sind bislang ums Leben gekommen. Dutzende Menschen verloren ihr Hab und Gut, als ihre Häuser niederbrannten.

Innerhalb von 48 Stunden, so meldet die Zeitung «San Francisco Chronicle», wurden 103 Häuser zerstört. Die Bewohner von 10'000 Häusern waren aufgefordert, sich auf eine mögliche Evakuierung vorzubereiten, wie der Sender CNN meldet.

Anwohner wollen Wohnung nicht verlassen

Aufregung gab es um sechs Menschen in dem gefährdeten Gebiet, die ihre Wohnungen nicht verlassen wollten. «Sie wurden dreimal vergeblich aufgefordert», sagte Polizeichef David Fender. «Aber sie sind geblieben. Das ist ihre Entscheidung.»

Zu denen, deren Haus ein Raub der Flammen wurde, gehört Tami Higgs in der Stadt Auburn. «Wir haben alles verloren», zitiert der «San Francisco Chronicle» die Frau, deren Tochter barfuss aus dem brennenden Haus flüchtete. Sie konnte gerade noch die zwei Hunde der Familie retten, ihre Katze wird vermisst.

Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat bislang in vier Brandgebieten den Notstand ausgerufen. Im Kampf gegen die Flammen versuchen die Helfer derzeit auch, ein Gebiet zu retten, in dem laut «Los Angeles Times» die Sendetürme für rund 50 Fernseh- und Radiostationen stehen.

(sl/sda)

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