Kampagne gegen Schusswaffen wirkt
publiziert: Samstag, 3. Sep 2005 / 08:38 Uhr

Rio de Janeiero - In Brasilien ist die Zahl der durch Schusswaffen getöteten Menschen nach einer Regierungskampagne zur Waffenabgabe deutlich gesunken.

Bisher seien schon fast eine halbe Million Schusswaffen abgegeben worden.
Bisher seien schon fast eine halbe Million Schusswaffen abgegeben worden.
Mit 36 091 habe die Zahl der Getöteten 2004 um rund acht Prozent unter der aus 2003 gelegen, teilte die Regierung mit. Erstmals seit 13 Jahren gebe es damit einen Rückgang.

In Brasilien werden so viele Menschen wie sonst nirgendwo auf der Welt durch private Schusswaffen getötet.

In knapp zwei Monaten soll in dem grössten Land Lateinamerikas per Volksabstimmung entscheiden werden, ob der Verkauf von Waffen verboten wird.

Fast eine halbe Million Schusswaffen

Nach den Angaben wurden im Zuge der Regierungs-Kampagne 443 700 Schusswaffen abgeben. Die Regierung hatte im Gegenzug eine Entschädigung gezahlt und keinerlei Fragen etwa zur Herkunft der Waffe gestellt.

Die Waffen-Lobby in Brasilien argumentiert, vielfach seien für die Bürger Schusswaffen zum Selbstschutz notwendig.

Zudem gebe es einen blühenden Schwarzmarkt für den Verkauf. Umfragen weisen allerdings darauf hin, dass eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung den Verkaufs-Stopp befürworten wird.

(rr/sda)

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