Wenn Geldspiele zur Droge werden
Kampagne soll jugendliche Glücksspieler sensibilisieren
publiziert: Montag, 15. Jun 2015 / 22:00 Uhr
Spielen sei eine «Freizeitaktivität, die mit Spass, Geselligkeit, Anregung und Spannung verbunden ist».
Spielen sei eine «Freizeitaktivität, die mit Spass, Geselligkeit, Anregung und Spannung verbunden ist».

Bern - Unter dem Motto «Wenn dein Spiel zur Droge wird» spricht eine neue Kampagne jugendliche Glücksspieler an. Mit Plakaten, Bierdeckeln und Postern sollen den Spielenden die Mechanismen und Gefahren einer Glücksspielsucht begreiflich gemacht werden.

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Sucht Schweiz lancierte am Montag die Kampagne im Auftrag von zehn Deutschschweizer Kantonen, wie die Organisation mitteilte. Die Sujets der Kampagne zeigen Spielsituationen aus der Perspektive der Spielenden. Sie knüpfen an Bekanntes an und sollen Emotionen wecken, wie es heisst. So finden sich die Zocker in einer Situation wieder, in der Geldspiele zu Drogen werden.

Die Kampagne richtet sich unter anderem deshalb an Jugendliche und junge Erwachsene, weil sie gefährdeter sind problematisch zu spielen, wie Sucht Schweiz schreibt. Um bei der Zielgruppe zu landen, bedient sich die Kampagne auch der Kanäle von Sozialen Medien und des Jugendsenders Joiz.

So strahlt der Fernsehsender ein «Streetgame» aus, das die Gewinn-Verlust-Thematik durch den immer höheren Einsatz und das Verlangen nach dem Gewinn erlebbar macht. Eine anschliessende Expertendiskussion rundet die Analyse ab, wie es heisst.

Die Webseite SOS-Spielsucht.ch bietet Spielenden zudem Informationen und Hilfe an. Betroffene können sich über die Helpline oder schriftlich anonym beraten lassen.

Die meisten Menschen haben das Spielen um Geld im Griff, wie Sucht Schweiz festhält. Es sei eine «Freizeitaktivität, die mit Spass, Geselligkeit, Anregung und Spannung verbunden ist». Diejenigen, die die Kontrolle aber verlieren, drohten sich und ihre Familien zu ruinieren.

In der Schweiz spielen laut der Organisation etwas mehr als 75'000 Menschen exzessiv Glücksspiele. Etwa 28'000 davon sind glücksspielsüchtig, 47'000 gelten als problematisch Spielende.

 

(fest/sda)

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