Kampf gegen Pelz-Import
publiziert: Dienstag, 1. Feb 2005 / 16:49 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 1. Feb 2005 / 17:25 Uhr

Zürich - Grausame Bilder: Mit einer Videodokumentation zeigt der Schweizer Tierschutz (STS) auf, wie in Pelztierfarmen in China Tiere lebendig gehäutet werden.

Viele Tiere erlangen nach der Häutung wieder das Bewusstsein.
Viele Tiere erlangen nach der Häutung wieder das Bewusstsein.
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Ein grosser Teil der Billigpelze, die man heute in Europa an Kapuzen oder Kragen findet, stammt gemäss dem Schweizer Tierschutz (STS) aus China.

Jährlich würden dort in Farmen über 1,5 Millionen Füchse und etwa gleich viele Marderhunde gezüchtet, wie der STS an einer Medienkonferenz in Zürich ausführte.

Versteckte Kameras

Um etwas über die Arbeitsmethoden in diesen so genannten Pelztierfarmen herauszufinden, begaben sich Tierschützer aus China mit versteckten Kameras in diese Fabriken.

Entstanden sind daraus rund 560 Fotos und über sechsstündiges Videomaterial. Diese Dokumente wurden nun erstmals veröffentlicht.

Die Bilder zeigen, wie Füchse und Wild- oder Marderhunde mit einem Knüppel auf den Kopf geschlagen oder mit Schwung auf den Boden geschleudert werden, um sie bewusstlos zu machen. Diese Methoden würden verwendet, damit das Fell nicht beschädigt werde, erklärte Heinz Lienhard, STS-Präsident, vor den Medien.

Viele Tiere seien davon jedoch nur betäubt und würden während oder nachdem ihnen der Pelz abgezogen wurde, wieder das Bewusstsein erlangen.

Der Todeskampf dauert in diesen Fällen fünf bis zehn Minuten, sagte Lienhard. Diese Methoden stellten alles, was bisher an brutalen Tötungsmethoden bekannt war, in den Schatten.

China exportiert gemäss STS neben Füchsen und anderen Wildtieren auch Tiere, die bei uns als Heimtiere leben.

Deshalb forderte der Schweizer Tierschutz den Bundesrat auf, den Import von Hunde- und Katzenfellen aus China zu verbieten. Eine entsprechende Petition mit 80 000 Unterschriften wurde in Bern bereits deponiert.

Der Schweizerische Pelzfachverband SwissFur betonte in einem Communiqué, dass er jede Art von Tierquälerei, für welchen Zweck auch immer, verurteile.

Die Mitglieder von SwissFur verzichteten aus tierschützerischen Gründen seit zwei Jahren freiwillig auf den Import von Hunde- und Katzenfellen aus China.

(bsk/sda)

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