Kampf gegen Übergewicht und Stress
publiziert: Freitag, 1. Dez 2006 / 12:26 Uhr / aktualisiert: Freitag, 1. Dez 2006 / 14:36 Uhr

Bern - Rund ein Viertel der Schweizer Bevölkerung ist übergewichtig, ein Drittel bewegt sich kaum oder gar nicht. Dies soll sich ändern. Die Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz lanciert 2007 eine langfristige Strategie.

Bis 2018 soll die Zahl übergewichtiger Schweizerinnen und Schweizer verringert werden.
Bis 2018 soll die Zahl übergewichtiger Schweizerinnen und Schweizer verringert werden.
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Das Hauptthema der Strategie ist der Kampf gegen das stetig zunehmende Übergewicht, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen. Dies teilte die Stiftung vor den Medien in Bern mit. Mit einer massenmedialen Kampagne und Aktionsprogrammen soll die Bevölkerung für das Thema sensibilisiert und mobilisiert werden.

Die Strategie soll in drei Etappen à vier Jahre umgesetzt werden. Für die erste Etappe, die das Ziel hat, bis 2010 die Zunahme der Anzahl Übergewichtiger zu stoppen, wendet die Stiftung 35 Millionen Franken auf. In der zweiten und dritten Etappe, also bis 2018, soll die Zahl übergewichtiger Schweizerinnen und Schweizer verringert werden.

Ein weiterer Schwerpunkt der Strategie zielt auf die psychische Gesundheit der Arbeitstätigen. Diese soll verbessert, der Stress am Arbeitsplatz und dessen Krankheitsfolgen sollen verringert werden.

Neuorientierung der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz

Schliesslich widmet sich die Stiftung in den nächsten Jahren auch vermehrt der Gesundheitsförderung und der Prävention. Sie will das Bewusstsein dafür in allen Sektoren des politischen Handelns fördern und die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung stärken. Bevölkerung, Politik, Verwaltung und Wirtschaft sollten gemeinsam dafür eintreten, sagte Stiftungsratspräsidentin Verena Diener.

Der Lancierung der langfristigen Drei-Punkte-Strategie liegt eine Neuorientierung der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz zugrunde. Damit sie den Fokus auf die drei vorgestellten Schwerpunkte setzen kann, wird die finanzielle Unterstützung fremder Projekte gekürzt. Die neue, langfristige Strategie wird mit den 17 Millionen Franken finanziert, die der Stiftung jährlich zur Verfügung stehen.

(smw/sda)

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