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Kampfflugzeuge kosten bis zu 4 Milliarden Franken
publiziert: Freitag, 28. Okt 2011 / 12:25 Uhr / aktualisiert: Freitag, 28. Okt 2011 / 13:06 Uhr
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Noch dieses Jahr soll über den Kampfflugzeugtyp entschieden werden.
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Bern - Der Kauf neuer Kampfflugzeuge wird laut Verteidigungsminister Ueli Maurer zwischen 3 und 4 Milliarden Franken kosten. Dies sagte Maurer in einem am Freitag veröffentlichten Interview der «Neuen Zürcher Zeitung».

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Er gehe davon aus, dass die teuerste Offerte in Anbetracht des tiefen Euro auf 4 Milliarden beziffert werde und die tiefste auf 3 Milliarden, sagte Maurer. Bereits in der Parlamentsdebatte hatte Maurer erklärt, die Flugzeuge würden wegen des tiefen Euros weniger kosten.

Bei der Planung des Flugzeugkaufs war das Verteidigungsdepartement (VBS) ursprünglich von 2,2 Milliarden ausgegangen. Im Frühjahr 2010 gab Maurer dann bekannt, dass die 22 Flugzeuge mehr kosten würden als erwartet. Damals bezifferte er die Kosten auf 3,5 bis 5 Milliarden.

Maurer möchte die Flugzeuge nicht in Tranchen kaufen, aber mit dem Anbieter eine gestaffelte Zahlungsfrist vereinbaren, wie er im Interview weiter sagt.

400 Millionen pro Jahr

Der Bundesrat hatte ursprünglich beschlossen, den Kauf neuer Kampfflugzeuge aus finanzpolitischen Gründen zu verschieben. Er wollte zudem die Armeeausgaben auf jährlich 4,6 Milliarden Franken begrenzen und die Armee auf 80'000 Mann verkleinern.

Das Parlament will jedoch rasch neue Kampfflugzeuge und eine Armee mit 100'000 Mann. Es beauftragte den Bundesrat, das Armeebudget auf 5 Milliarden Franken aufzustocken. Der höhere Bestand kostet laut Maurer 200 Millionen. Damit bleiben nach seiner Rechnung jährlich 400 Millionen für die Kampfflugzeuge.

Sparprogramm im Dezember

Der Entscheid für einen Flugzeugtyp soll noch in diesem Jahr fallen. Der Bundesrat will gleichzeitig die finanziellen Auswirkungen darlegen, wie er vor kurzem beschlossen hat. Vermutlich werde der Bundesrat im Dezember ein Sparprogramm vorlegen, sagte Maurer dazu.

Verschiedene Mitglieder des Bundesrates hatten sich nach dem Parlamentsentscheid kritisch geäussert. Sie gaben zu bedenken, die Aufstockung der Gelder für die Armee werde zu Sparmassnahmen in anderen Bereichen führen. Am ehesten kämen Infrastruktur, Bildung und Forschung sowie die Entwicklungshilfe in Frage.

(bg/sda)

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Wenn's Ihnen grad in den Kram passt,
lügen Sie auch wie gedruckt, oder, JB?

Zitat JB "Aber das Militärbudget das darf wie immer laufend raufgesetzt werden"

Wann genau war dies in der CH zum letzten Mal der Fall? Klären Sie mich Trottel auf. Ich bin nämlich bis anhin der Meinung, das Militärbudget sei ständig gekürzt worden, damit andere Departemente ein bisschen mehr klotzen konnten.
Umgedreht
Ich antworte mal wie Sie, nur umgedreht:

Warum kann ich nicht Sozialdemokraten in Griechenland mit denen in der Schweiz vergleichen??? Überall das selbe Muster wenn es um mehr Steuern und belügen der Arbeiter geht. Die griechische Regierung hat übrigens keinen Plan von Finanzpolitik.

Wenn falsche Vergleiche aufzählen Populismus ist, dann ist es schon saubilliger Populismus.

PS:
Was haben Sie eigentlich dagegen wenn ich sage die Schweiz soll darüber abstimmen ob sie Jets will oder ob sie die Armee abschaffen soll. Gelten Volksentscheide jetzt auch als zu bürgerlich?
Teurer Populismus
Warum kann ich nicht Rechtsbürgerliche in Griechenland mit denen in der Schweiz vergleichen??
Überall dasselbe Muster wenns ums Militär geht. Die Griechische Regierung hat übrigens gerade für 500 Mio Panzer gekauft.

Wenn Fakten aufzählen Populismus ist dann ist es wenn schon sauteurer Populismus.
Sehr billiger Populismus
Wir sagen ja schlussendlich das Gleiche: Volksabstimmung.

Die Schweizer Armee mit einer Militärparade in Griechenland und unseren Bürgerlichen zu vergleichen ist einfach der Gipfel von Populismus und Billigkeit. Weder das griechische Parlament, noch dessen Politik, noch das Staatswesen sind auf irgendeiner Weise mit der Schweiz oder ihren Parteien zu vergleichen.

Das wäre etwa so, wie wenn ich Kuba als Beispiel für die SP nehmen würde. Auch völlig daneben. Mir fällt auf dass die Anti-Bürgerlichen hier immer mit Argumentations- Methoden arbeiten, die Sie ansonsten der SVP in jedem Beitrag vorwerfen.
Grundantwort
Ja ich bin für die Armee. Ja ich bin dafür dass die Armee Geld kosten darf.

Wir haben 2011. Die Rechtsbürgerlichen predigen laufend das Hohelied des Sparens. Wunderbar.
Aber das Militärbudget das darf wie immer laufend raufgesetzt werden.

Mir geht es ums Prinzip. Diese Heuchelei man müsse sparen und gleichzeitg 4 Mia für Kampfflugzeuge ausgeben und dem Volk nicht mal ein Mitspracherecht dazu geben, das ist typisch SVP/FDP.

Solange wir laufend das Sozialwesen (das auch für unseren Wohlstand verantwortlich ist) scheibchenweise abschaffen, stimme ich keinen 4 Mia für ein paar Flugzeuge zu.
Auch das VBS soll sparen, selbst wenn das Berufsmilitär heissen würde.

Dazu kommt mir noch die aktuelle Meldung der Proteste zur Militärparade in Griechenland in den Sinn.
Typisch, dafür haben die wieder Geld. Darauf verzichten wäre ja wohl nicht drin gewesen. Passt einfach perfekt ins Puzzle von Rechtsbürgerlichen: Steuern runter für Reiche und Unternehmen, Sozialwesen abschaffen, Militärbudget erhöhen komme was wolle.
Grundfrage
Die Grundfrage bleibt für mich, wollen wir eine Armee und was für eine.

Wenn wir denn die erste Frage mit ja beantworten, dann braucht diese Armee auch die Mittel und die Technik. Eine scheibchenweise Abschaffung oder eine Armee die keinen Auftrag erfüllen kann und nur noch Folklore ist, bringt keinem etwas.

Dann müsste halt eine zweite Abstimmung über eine Armeeabsschaffung durchgeführt werden. Das wäre ehrlich und demokratisch. Wenn die Schweiz eine Armee will, dann braucht diese auch die Unterstützung.

Ich persönlich könnte mir eine kleinere Schweizer Armee vorstellen, die mehr beruflich organisiert ist. Analog der USA. Junge Leute könnten sich für 4 Jahre verpflichten und erhalten im Gegenzug ein Studium oder eine Lehre finanziert. Dadurch würde der Volkswirtschaft ein grösserer Nutzen entstehen. Es wäre auch eine Perspektive für Jugendliche die keine Arbeit finden und die dann später gut ausgebildet in den Arbeitsmarkt wechseln können. Eine Armee also die mehr Nutzen bringt.

Trotzdem, eine Armee ohne Verteidigung des Luftraumes ist sinnlos.



.
4 Milliarden
für Kampfflugzeuge.

Ein perverser Witz der leider Tatsache wird.
Danke SVP/FDP. Ihr stellt ja Kampfflugzeuge über das Wohl des Mittelstandes oder Sozialinstitutionen.

Der Wähler wird es hoffentlich noch wissen 2015.
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