Kanadierin Arbour ist neue UNO-Menschenrechtskommissarin
publiziert: Freitag, 20. Feb 2004 / 18:27 Uhr

New York - Die kanadische Richterin Louise Arbour wird neue UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte. Das teilte die UNO in New York mit. Arbour war von 1996 bis 1999 UNO-Chefanklägerin in Den Haag.

Louise Arbour ist die Nachfolgerin von Sergio Vieira de Mello.
Louise Arbour ist die Nachfolgerin von Sergio Vieira de Mello.
Sie wird Nachfolgerin des Brasilianers Sergio Vieira de Mello, der im vergangenen August bei einem Anschlag auf den UNO-Sitz in Bagdad zusammen mit 21 weiteren Menschen getötet worden war. Seither leitete sein Stellvertreter Bertrand Ramcharan das UNO-Hochkommissariat für Menschenrechte in Genf.

Nach Angaben aus Diplomatenkreisen war Arbour bereits im November von UNO-Generalsekretär Kofi Annan angefragt worden. Damals hatte sie abgelehnt, weil sie ihre Stelle als Richterin am obersten Gerichtshof Kanadas nicht aufgeben wollte.

Arbour ist 56 Jahre alt und stammt aus Montreal, wo sie 1970 ihr Studium abschloss. Als UNO-Chefanklägerin verfolgte sie Kriegsverbrechen im Balkan und in Ruanda. Sie hatte unter anderm Anklage gegen den früheren jugoslawischen Präsidenten Slobodan Milosevic erhoben.

1999 kehrte sie vorzeitig nach Kanada zurück, weil sie Richterin am obersten Gerichtshof wurde. Ihre Nachfolgerin als UNO-Chefanklägerin wurde die Schweizerin Carla del Ponte.

(tr/sda)

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