Kandinskys Malerei in Basler Kunstmuseum
publiziert: Freitag, 20. Okt 2006 / 13:05 Uhr / aktualisiert: Freitag, 20. Okt 2006 / 15:01 Uhr

Basel - Thema der Sonderausstellung ist Wassily Kandinskys Malerei zwischen 1908 und 1921.

Revolutionäre Landschaftsgemälde sind ab Samstag im Kunstmuseum Basel zu sehen. Die Sonderausstellung dokumentiert den Wandel von gegenständlicher Darstellung zu abstrakter Komposition.

Der 1866 in Moskau geborene und 1944 in Paris verstorbene Kandinsky war einer der grossen Erneuerer der Kunst des 20. Jahrhunderts, ein Wortführer der Moderne.

Sein Schritt in die Abstraktion hat der Kunst eine geistige Wirklichkeit jenseits sichtbarer Vorbilder gegeben. Dieser Impuls wirkt bis heute.

Auch rare Leihgaben

Die Ausstellung vereint rund 60 Gemälde aus verschiedenen Sammlungen, darunter Museen in Chicago, New York und Paris, aber auch rare Leihgaben aus russischen Häusern.

Entstanden ist die Basler Schau in Zusammenarbeit mit dem Londoner Museum Tate Modern. Sie ist bis am 4. Februar 2007 offen.

Farben als Stimmungsträger

Bereits Kandinskys Darstellungen etwa des Schlosshofes im bayrischen Murnau (1908) gaben den Farben als Stimmungsträger mehr Gewicht, liessen das Motiv aber noch erkennen.

Später blieben von realen Formen bloss noch skizzenhafte Konturen, während Farben und Formen sphärischen Klang erzeugen - so bei «Zwei Ovale» von 1919.

Der Zusammenhalt der Welt

Abstrakte Werktitel wie «Kompositionen», «Impressionen» oder «Improvisationen» verdeutlichen diesen Wandel. Ganz verschwinden figurative Elemente erst ab 1922 aus Kandinskys Bildern.

Neben dem Malen schrieb er auch seine Theorien dazu nieder. Die Abstraktion erklärt er als Suche nach dem innersten Zusammenhalt der Welt.

(dl/sda)

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