Kanton Bern sagt Ja zu Bezirksreform
publiziert: Sonntag, 24. Sep 2006 / 18:23 Uhr

Bern - Im Kanton Bern haben die Stimmenden einer Straffung der Bezirksverwaltung mit 57,3 Prozent Ja klar zugestimmt: Die heutigen 26 Amtsbezirke verschwinden und machen ab 2010 einem neuen System mit 5 Verwaltungsregionen mit 10 Verwaltungskreisen Platz.

157 330 Stimmende sagten Ja, 117 289 Nein zur Bezirksreform.
157 330 Stimmende sagten Ja, 117 289 Nein zur Bezirksreform.
157 330 Stimmende sagten Ja, 117 289 Nein. Die Stimmbeteiligung betrug 39,5 Prozent. Neben zahlreichen weiteren Stellen der dezentralen Kantonsverwaltung existierten im Kanton Bern bisher nicht weniger als 26 Regierungsstatthalterämter.

Mit dem Ja zur Reform der dezentralen Kantonsverwaltung werden die Dienstleistungen dieser Stellen neu in einem zweistufigen System angeboten. Dieses besteht aus 10 Verwaltungskreisen in 5 Verwaltungsregionen. Die grösste Region ist Bern-Mittelland mit rund 380 000 Einwohnern, die kleinste der Berner Jura mit 50 000.

Mit Ausnahme der SVP hatten alle Parteien die Reform unterstützt. Die Befürworter hoffen auf einen Spareffekt von rund 7 Millionen Franken pro Jahr. Allerdings entfallen davon allein 4 Millionen auf den geplanten Abbau von rund 50 Verwaltungsstellen.

Unsicher ist der weitere Spareffekt: Er hängt davon ab, zu welchen Bedingungen der Kanton künftig leere Verwaltungsgebäude umnutzen oder verkaufen kann. Ein Teil der Regierungsstatthalterämter sind in kantonseigenen Schlössern einquartiert, für die sich nur schwierig Käufer finden lassen dürften.

Der Kanton werde auf diesen Liegenschaften sitzenbleiben, hatte die SVP kritisiert. Sie befürchtet zudem einen Abbau der Dienstleistungen auf dem Land.

Mit 199 969 Ja gegen 72 708 Nein gutgeheissen wurde eine Vorlage zur Reform der kantonalen Justiz: Die heute 13 Gerichtskreise werden damit zu vier Gerichtsregionen mit einer Zweigstelle im Berner Jura zusammengefasst. Sie entsprechen im wesentlichen den neuen Verwaltungsregionen.

(fest/sda)

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