Kanton Zürich rechnet mit Millionen-Defizit
publiziert: Dienstag, 25. Sep 2012 / 10:49 Uhr
Der Kantonsrat rechent auch für die kommenden Jahre mit einem Defizit. (Archivbild)
Der Kantonsrat rechent auch für die kommenden Jahre mit einem Defizit. (Archivbild)

Zürich - Der Kanton Zürich rechnet auch im kommenden Jahr mit roten Zahlen: Das Defizit beträgt 150 Millionen Franken. Auch für die folgenden Jahre sieht es nicht rosiger aus.

Hauser Kommunikation: Ihr Plus in Kommunikation, Public Affairs, Public Relations, Moderation.
3 Meldungen im Zusammenhang
Der Voranschlag des Kantons für 2013 sieht Ausgaben von knapp 14,5 Milliarden Franken und Einnahmen von gut 14,3 Milliarden Franken vor. Die geplanten Nettoinvestitionen belaufen sich auf 781 Millionen Franken.

Defizite fallen auch in den kommenden Jahren an. Von 2014 bis 2016 dürften sie jeweils im Bereich zwischen 150 und 220 Millionen Franken liegen, wie es in dem am Dienstag veröffentlichten Konsolidierten Entwicklungs- und Finanzplan (KEF) 2013-2016 heisst. Überraschend sei diese Entwicklung allerdings nicht.

Da der Kantonsrat in der letzten Budgetdebatte die beantragte Erhöhung des Steuerfusses um 7 Prozentpunkte abgelehnt habe, hätten die Zusatzbelastungen nicht vollständig kompensiert werden können. Diese ergeben sich gemäss KEF namentlich aus der neuen Spitalfinanzierung, dem neuen kantonalen Finanzausgleich sowie aus der Sanierung der Pensionskasse BVK.

KEF besser als erwartet

Wegen der erwarteten Defizite verringert sich das Eigenkapital in den kommenden Jahren um rund 600 Millionen Franken. Ende 2016 dürfte es damit noch 7,6 Milliarden Franken betragen. Gleichzeitig steigt die Verschuldung des Kantons um 1,5 Milliarden Franken an. Sie dürfte 2016 bei rund 7,3 Milliarden Franken liegen.

Gemäss Regierungsrat ist die Finanzplanung 2013-2016 dennoch besser ausgefallen als erwartet. Dafür verantwortlich gemacht werden unter anderem konjunkturelle Gründe, die 2013 zu höheren Steuererträgen führen dürften. Dazu kommt die im vergleich zum KEF des Vorjahres «viel bescheidener geplante Lohnentwicklung» des Staatspersonals.

Unzufriedene Personalverbände

Die Vereinigten Personalverbände (VPV) haben bereits ihren Unmut deutlich gemacht. Die rund 38'000 Staatsangestellten kämen «leider einmal mehr zu kurz», schreiben sie in einer Mitteilung zu Budget 2013 und KEF. Sie seien «höchst enttäuscht über diesen ungerechten Kurs des Regierungsrats», schreiben die VPV. Sie kündigen an, sich auf politischer Ebene zur Wehr setzen zu wollen.

(bert/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
28
Forum
Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von 28 Leserinnen und Lesern kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Die meisten Kantone schliessen ihre Rechnung 2011 wie schon in den letzten Jahren mit einem Überschuss ab. Der ... mehr lesen
Die Kantone schneiden mehrheitlich gut ab.
Die Stadt Zürich befindet sich in den roten Zahlen.
Zürich - Die Rechnung 2011 der Stadt Zürich schliesst mit einem Defizit von sechs ... mehr lesen
Zürich - Der Zürcher Kantonsrat hat das Budget 2012 mit 102 zu 68 Stimmen genehmigt. Es sieht einen Aufwandüberschuss von 81,78 Millionen Franken vor. Der Steuerfuss bleibt unverändert bei 100 Prozent. SP, Grüne, EVP und EDU lehnten den Voranschlag ab. mehr lesen 
Stimmt
Der Mac korrigiert hat automatisch (dieser Verräter) und ich habe es nicht bemerkt. Tja, das war ein klassisches Eigentor, das gebe ich zu. :-)

Aber im Ernst. Mit dem Finanzausgleich habe ich kein Problem. Das ist der Preis für den Föderalismus.

Ich bin Appenzeller AR und die sind genau so Nettonezüger.
upps! Sowas
nenn ich Eigentor!
Mit "Querschlegger" beschreiben Sie sich selbst sehr treffend lol

Ich ballere auch im realen Leben - wenn ich denn Grund dazu habe.

Nebenbei: obwohl kleiner, schmarotzt der Thurgau viel heftiger als der Aargau - und ich bin noch nicht einmal Aargauer ...
Und das nur
Weil man hier anonym ist gell Querschlegger.. ;-) Seehr mutig.

Ach zur info. Die Waffe ist im Zeughaus, Kinder habe ich keine.. Und ich bin noch süchtig, aber nicht mehr lange.
schon gut!
Auf den Mann wird nicht grundlos geballert - von mir nicht!

Für ein verschärftes Waffenrecht einstehen, aber - trotz Kindern - eine Waffe zuhause haben, weil diese ihren Weg ins Zeughaus nicht allein findet.
Als Raucher für ein verschärftes Rauchverbot einstehen, weil das Aufhören ach so schwer ist.
Und nun das.

Ich habe keine weiteren Fragen ...
Ganz genau!!
Danke für die Präzisierung. Es ist ja schön wenn man eine ausgeglichenen Haushalt hat, dass geht dann halt manchmal auf Kosten des stärkeren Nachbarn. Das selbe passiert ja auch bei den Gemeinden. Es werden jedes Jahr Millionen oder Milliarden in der Schweiz herumgeschoben.
Dann lesen Sie doch bitte hier nach
http://www.efd.admin.ch/dokumentation/medieninformationen/00467/index....

Mir ist ja egal ob Sie mir glauben, ich bin ja nur noch ganz selten in diesem Forum, doch hier scheint grundsätzlich auf den Mann geballert zu werden. Ich dachte ich liefere einfach mal Fakten. Aber lassen Sie alle sich um himmel willen nicht stören in ihrem Wüten. ;-)
Verwechslungen
A: Wenn es um den Finanzausgleich geht, schmarotzt der Aargau auf Kosten Zürichs.
B: Wenn es um einen ausgeglichenen Haushalt geht und gutes Wirtschaften schlägt der Aargau den Zürich um Längen.

BITTE DIESE DINGE NICHT VERWECHSELN auch wenn es schwerfällt.
hat sie nicht!!
Unter dem Titel "Ja, selten so gelacht JB" schrieb 'Midas':
"...
Der Kanton Zürich sollte sich mal ein Beispiel am Aargau nehmen, den sie immer so gerne und arrogant belächeln. Nennt man Schuldenabbau und Haushalten."

Ich lese da nichts von interkantonalem Zahlungsausgleich - vermute aber langsam eine Epidemie im Nordosten der Schweiz ...
Sie hat aber Recht
Sorry Midas. Ich hoffe Sie können die PDF lesen. Da sehen Sie es, der Aargau ist Nettoempfänger und Zürich bezahlt.

http://www.news.admin.ch/NSBSubscriber/message/attachments/23605.pdf
Hasstirade
Hier die Antworten:

- Ja, ich halte das Ausschalten von Terroristen durch Drohnen legitim und sinnvoll

- Pilatus Flugzeuge sind keine Waffen- sondern Trainingsflugzeuge. Diese Staaten haben FA-18, 16

- Ja, ich bin dafür dass man Rebellenführer die an Millionen von Zivilisten Genozid verüben liquidiert

- Lynchjustiz stammt von Ihnen, ist gelogen und aus dem Zusammenhang gerissen

- Wenn man nicht arrogant wie Sie ist, kann jeder Staat von einem anderen etwas lernen.

- Beim Passivrauch sprach ich von Phobien. Der 3. Reich Vergleich ist äusserst primitiv

- Sie verdrehen und lügen und behaupten dann ich hätte was anderes geschrieben



Der Rest entspringt Ihrer Phantasie und Ihrem Hass mir und Andersdenkenden gegenüber.
Hauser Kommunikation: Ihr Plus in Kommunikation, Public Affairs, Public Relations, Moderation.
Viele Punkte, welche an der Ecopop-Initiative kritisiert werden.
Viele Punkte, welche an der Ecopop-Initiative ...
Zuwanderung  Bern - Das bürgerliche überparteiliche Komitee gegen die Ecopop-Initiative nennt das Volksbegehren «absurd und schädlich». «Im Ausland Verhütung predigen und die Schweiz blockieren» gehe nicht, sagten seine Vertreter vor den Medien in Bern. 
Stimmvolk entscheidet über Obergrenze für Zuwanderung Bern - Zum zweiten Mal in diesem Jahr stimmt das Volk am 30. November über die Zuwanderung ab. ...
Die Ecopop-Initiative erhöht den Druck bei der Umsetzung der MEI. (Symbolbild)
DV BDP  Reinach BL - Ein Jahr von den eidgenössischen Wahlen hat BDP-Präsident Martin Landolt ein weiteres Mal die SVP scharf attackiert und für den bilateralen Weg geworben. Wenn diese Option wegfalle, bleibe nur noch die Isolation oder der EU-Betritt, sagte Landolt am Samstag vor den BDP-Delegierten in Reinach BL.   1
«Was in letzter Zeit abgeht zwischen gewissen Parteipräsidenten, ist daneben», sagte FDP-Präsident Philipp Müller in der «Schweiz am Sonntag».
Rassismusvorwürfe gegen SVP stossen auf breite Kritik Bern - Die Präsidentin der Eidg. Kommission gegen Rassismus, Martine Brunschwig-Graf, verurteilt Rassismusvorwürfe ...
Titel Forum Teaser
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2507
    Was... hat man denn erwartet? M. Landolt hat doch nur tapfer die ... gestern 19:07
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2507
    Abflug! Man muss hiesige radikale Muslime nur in den Krieg nach Syrien oder ... Mi, 15.10.14 14:33
  • ManuQF aus Sofia 1
    Krise in Bulgarien Also ich lebe und Geschäfte schon seit 20 Jahren in Bulgarien. Eine ... Mi, 15.10.14 12:14
  • tigerkralle aus Winznau 98
    Ecopop löst keine Probleme Frau Sommaruga , Ecopop löst sicher nicht alle Problehme , aber Sie ... Di, 14.10.14 13:04
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2507
    Und... die reichen Golfstaaten schauen zu? Wieso werden keine Appelle an die ... Mo, 13.10.14 17:04
  • kubra aus Port Arthur 3177
    Nein. Wir haben den Vertrag im Gegentiel eingehalten. Er sieht vor, dass jedes Land ... Mo, 13.10.14 02:26
  • kubra aus Port Arthur 3177
    Wer sich Wort für Wort mit den Buchstaben eines Buches, das von alten Männern ... Mo, 13.10.14 02:17
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2507
    Knall! SP-Präsidentin Brigitte Hollinger: "Wenn zudem in der Schweiz junge ... So, 12.10.14 19:30
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
MO DI MI DO FR SA
Zürich 12°C 18°C leicht bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Basel 10°C 16°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, Regen
St.Gallen 14°C 19°C leicht bewölkt, wenig Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
Bern 9°C 21°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Luzern 11°C 21°C leicht bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Genf 12°C 24°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, Regen
Lugano 14°C 21°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
mehr Wetter von über 6000 Orten