Aargauer CVP-Präsident will Fusion mit BDP
Kantonalpräsident von CVP Aargau fordert Fusion mit BDP
publiziert: Sonntag, 6. Nov 2011 / 11:43 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 6. Nov 2011 / 12:51 Uhr
Franz Hollinger (CVP, AG): Die politische Mitte soll zusammengehen und so ihre Stärke nutzen.
Franz Hollinger (CVP, AG): Die politische Mitte soll zusammengehen und so ihre Stärke nutzen.

Bern - Um die Mitte zu stärken, soll die CVP mit der BDP fusionieren. Das fordert der Kantonalpräsident der CVP Aargau, Franz Hollinger. Er will, dass seine Partei über ein Zusammengehen mit der Partei von Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf diskutiert.

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«An der CVP-Parteipräsidentenkonferenz vom 22. November werde ich einen Antrag auf Fusionsgespräche mit der BDP stellen», bestätigte Hollinger einen Bericht der Zeitung «Sonntag». Dieses Gremium habe zwar keine Kompetenz, darüber zu entscheiden. «Es soll aber ein Versuchsballon sein, um die Stimmung in der CVP zu spüren.»

Bis anhin habe er sich weder mit der Parteispitze noch mit anderen Kantonalpräsidenten abgesprochen, sagte Hollinger. Auch wisse er noch nicht, wie viel Rückhalt er in seiner Kantonalpartei habe.

Die Mitte sei bei den nationalen Wahlen zahlenmässig gestärkt worden, sagte Hollinger weiter. Nun müsse man schauen, dass die diese Mitte auch zusammengehe und so ihre Stärke nutzen könne. Das Risiko, dass CVP-Wähler oder BDP-Wähler einer fusionierten Partei eventuell ihre Stimme nicht mehr geben, müsse eingegangen werden.

Die CVP Aargau verlor bei den nationalen Wahlen vom 23. Oktober zwei ihrer drei Nationalratssitze. Das Ziel, den Wähleranteil zu halten, wurde klar verfehlt. Mit der BDP war die CVP Aargau eine Listenverbindung eingegangen.

Absage der BDP Aargau

Eine dezidierte Absage zu Fusionsgesprächen erhielt Hollinger von der BDP in seinem eigenen Kanton: «Die BDP Aargau steht für Fusionsverhandlungen nicht bereit, stand nie bereit und wird nie bereit stehen», hiess es in einer Mitteilung vom Sonntag. Der Beitritt der BDP-Mitglieder zur BDP sei auch ein Entscheid gegen eine andere bürgerliche Partei gewesen.

Wiederholt gegen ein Zusammengehen ausgesprochen hatte sich am Samstag auch BDP-Präsident Hans Grunder. Er sagte an der nationalen Parteiversammlung in Kerzers FR, es brauche nun nicht eine Fusion, «um es den Arithmetikern einfacher zu machen.» Vielmehr brauche es ein Zusammenrücken der konstruktiven Kräfte.

(asu/sda)

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Differenzierung, Abgrenzung, sich selbst ins Licht stellen und um Wählerstimmen feilschen...
Nach den Wahlen Fusionitis :-)

Das ist wie wenn einem der Eisverkäufer die Vanille zugunsten von Schoko auszureden versucht, und nachdem man sich endlich für Schoko entschieden hat, mischt er die Vanille darunter.
Trottelverein.
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