Kantone errichten Schutzzonen
publiziert: Sonntag, 26. Feb 2006 / 20:08 Uhr / aktualisiert: Montag, 27. Feb 2006 / 09:39 Uhr

Bern - Die Vogelgrippe hat die Schweiz erreicht: In Genf wurde ein Gänsesäger positiv getestet.

Der Bereich um den Jet d'eau wurde weiträumig abgesperrt. (Archivbild)
Der Bereich um den Jet d'eau wurde weiträumig abgesperrt. (Archivbild)
14 Meldungen im Zusammenhang
Weiterführende Links zur Meldung:

Bundesamt für Veterinärwesen BVET
Die häufigsten Fragen zur Vogelgrippe, Hotline.
www.bvet.admin.ch/01399/index.html?lang=de&PHPSESSID=b14985f8813a69b3b59c031ac42e5a1c

Bundesamt für Gesundheit (BAG)
Informationen über die Vogelgrippe (Influenza A H5N1), Hotline.
www.bag.admin.ch/infekt/vogelgrippe/d/index.htm

Zwei weitere Fälle gab es an der deutsch-schweizerischen Grenze am Bodensee. Die Behörden der Kantone Genf, Schaffhausen und Thurgau richteten Schutzzonen ein.

Ob es sich bei dem positiv getesteten Fall in Genf um den hochpathogenen Virustyp H5N1 handelt, wird noch abgeklärt.

Per Kurier wurden die Proben am Sonntag nach Weybridge bei London ins EU- Referenzlabor geschickt, wie Hans Wyss, Direktor des Bundesamts für Veterinärwesen (BVET), an einer Medienkonferenz in Bern sagte.

Nur dort stehen die erforderlichen Laboreinrichtungen zur Verfügung. Das Ergebnis wird spätestens Ende Woche vorliegen.

Bootssteg desinfiziert

Der Gänsesäger war bereits am Mittwoch mitten in der Stadt Genf gefunden worden, gleich neben dem 140 Meter hohen Springbrunnen «Jet d´ eau». Die Genfer Behörden sperrten die Fundstelle inzwischen ab, um den Bootssteg zu desinfizieren.

Wie auch in den Kantonen Thurgau und Schaffhausen wurde im Umkreis von 3 Kilometern um den Fundort eine Schutzzone, im Umkreis von 10 Kilometern eine Überwachungszone eingerichtet.

In Schutz- und Überwachungszonen wird laut Weisungen des BVET Hausgeflügel unter Quarantäne gestellt und intensiv überwacht. Geflügelhalter müssen an den Ein- und Ausgängen der Ställe Desinfektionsmatten anbringen.

Tote Wasservögel überall

In den Kantonen Thurgau und Schaffhausen gibt es bisher keine infizierten Tiere. Allerdings stehen die Untersuchungsresultate mehrere tot gefundene Wasservögel noch aus.

Auch im Kanton St. Gallen wurden am Wochenende «einige tote Wasservögel» gefunden, wie die Staatskanzlei mitteilte.

Wyss und Thomas Zeltner, Direktor des Bundesamts für Gesundheit, betonten vor den Medien erneut ausdrücklich, dass es sich um eine Tierseuche handelt. Für die Bevölkerung bestehe keine direkte Gefahr.

In Asien seien Millionen von Vögeln infiziert, und trotzdem seien seit 2003 weltweit nur 170 Menschen an dem Virus erkrankt, und zwar allesamt nur solche, die in sehr engem Kontakt mit den Tieren lebten, betonte BAG-Chef Zeltner.

(rr/sda)

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