Kanzler-Frage: Deutsche streiten weiter
publiziert: Montag, 26. Sep 2005 / 15:58 Uhr

Berlin - Die deutschen Volksparteien streiten weiterhin darüber, wer im Falle einer grossen Koalition Kanzler wird.

Schröder ist bisher nicht gewillt, einen Deut von seiner Position zu weichen.
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Die Christdemokraten bekräftigten, das Amt stehe der CDU-Vorsitzenden Angela Merkel zu. Die SPD beharrt auf ihrem Kanzler Gerhard Schröder.

Bei der Bundestagswahl vor einer Woche hatte es keine klare Mehrheit gegeben. Eine grosse Koalition zwischen CDU/CSU und SPD gilt inzwischen zwar als wahrscheinlich. Dem steht aber nach wie vor der doppelte Macht-Anspruch Merkels und Schröders entgegen.

Frage vor den Verhandlungen klären

CDU und CSU fordern, diese Frage müsse vor Beginn von Koalitions-Verhandlungen geklärt werden. Die Union beruft sich darauf, dass sie die stärkste Fraktion im neuen Bundestag stellt und ihr damit das Kanzler-Amt zusteht.

Führende SPD-Politiker wiesen die Forderung zurück, sich vor Koalitions-Gesprächen auf Merkel festlegen zu müssen. Das Ultimatum müsse vom Tisch.

Am Mittwoch zweites Gespräch

Ein zweites Sondierungs-Gespräch zwischen den beiden Volksparteien ist für diesen Mittwoch vereinbart. Vor der Nachwahl in einem Wahlkreis in Dresden am kommenden Sonntag wird aber nicht mit Entscheidungen gerechnet.

Erst nach dieser Nachwahl stehen das Endergebnis und die endgültige Verteilung der Mandate fest. In diesem Wahlkreis in Dresden kann wegen des Todes einer Direktkandidatin erst an diesem Sonntag abgestimmt werden.

(bsk/sda)

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