Kapo Zürich legt zwei Fälschern das Handwerk
publiziert: Mittwoch, 11. Apr 2007 / 13:27 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 11. Apr 2007 / 23:24 Uhr

Zürich - Die Kantonspolizei Zürich hat zwei Betrügern das Handwerk gelegt, die mindestens 500 gefälschte Verkehrsverbund-Abos verkauft haben. Gedruckt waren die Fälschungen auf gestohlenem Originalpapier. Die Deliktsumme beträgt rund 20'000 Franken.

Die Kantonspolizei Zürich hatte Hinweise auf den Verkauf der Fälschungen erhalten.
Die Kantonspolizei Zürich hatte Hinweise auf den Verkauf der Fälschungen erhalten.
Die Täter, ein 31-jähriger Weissrusse und ein 41-jähriger Staatenloser, sind Ende August 2006 verhaftet und in Untersuchungshaft gesetzt worden. Sie sind geständig, wie die Kantonspolizei Zürich mitteilte.

Der Ältere habe die Billette hergestellt, der Jüngere habe sie vorwiegend in Asylunterkünften und an Bahnhöfen verkauft, heisst es weiter. Die Männer sind abgewiesene Asylbewerber. Wohnhaft sind sie in den Bezirken Pfäffikon und Uster.

Die Ermittlungen aufgenommen hat die Kantonspolizei im Mai 2006. Damals erhielt sie Hinweise, dass ein Mann 9-Uhr-Pässe des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) für 40 Franken statt für 118 Franken verkaufe. Aufgrund der Hinweise wurden die Kontrollen zusammen mit der SBB verstärkt. Dabei wurden rund 70 Fälschungen sichergestellt.

Diese waren auf Originalpapier gedruckt. Es stammte aus Einbrüchen vom September 2005 im Bahnhof Turbenthal sowie vom Juni 2006 an der Forchbahnstation Egg. Insgesamt wurden sechs Rollen à je 1000 Billette gestohlen.

(bert/sda)

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