Jahrelang wurde es vertuscht
Kardinal Pell räumt Kindesmissbrauch anderer ein
publiziert: Montag, 29. Feb 2016 / 07:55 Uhr

Sydney - Der ranghöchste Kardinal Australiens, George Pell, hat vor einer Kommission der Regierung eingeräumt, dass die Kirche in Australien Kindesmissbrauch durch Kirchenvertreter jahrelang heruntergespielt hat. Pell weist aber Vorwürfe an ihn selbst zurück.

«Ich bin nicht hier, um das Unhaltbare zu verteidigen», sagte Kardinal George Pell, als Budgetverantwortlicher heute die Nummer drei in der Vatikan-Hierarchie. Pell wird vorgeworfen, als Priester und Bischof selbst sexuelle Übergriffe von anderen vertuscht zu haben. Er hat dies stets zurückgewiesen.

«Es waren meist persönliche Schwächen, kein Versagen der Struktur», sagte Pell. «Der Instinkt war, die Institution, die Gemeinschaft der Kirche, vor Schande zu schützen.»

Pell war in einem Hotel in Rom, die Kommission tagte in Sydney. Der Kardinal war per Videolink zugeschaltet. Er war nach Angaben seiner Ärzte nicht fit zu fliegen. Gut ein Dutzend Missbrauchsopfer war eigens aus Australien nach Rom gekommen, um Pell zu konfrontieren.

(arc/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 17
Den Besuchern wurden neben den Ausstellungen auch Ateliers, Erzählungen und Kalligraphie-Kurse geboten.
Den Besuchern wurden neben den ...
In La Chaux-de-Fonds  La Chaux-de-Fonds - Das Museum für Kulturen des Islam in La Chaux-de-Fonds NE ist am Wochenende eröffnet worden. Den Besuchern wurden neben den Ausstellungen auch zahlreiche Treffen, Ateliers, Erzählungen, Kalligraphie-Kurse und Tanzvorführungen geboten. mehr lesen 
Frühlingserwachen im Museum Langmatt Grosse Meister des Impressionismus treten in Dialog mit bekannten zeitgenössischen Schweizer Künstlerinnen und ...
Ai Weiwei in Bern Bern - Das Zentrum Paul Klee erhielt am Mittwoch Besuch vom berühmten chinesischen Künstler Ai Weiwei. ...
Streitigkeiten über Einreisebedingungen nach Saudi-Arabien  Teheran - Iranische Gläubige werden in diesem Jahr nicht an der muslimischen Pilgerfahrt Hadsch in Mekka teilnehmen. Irans Kulturminister Ali Dschannati führe «Hindernisse» auf Seiten Saudi-Arabiens als Grund an. mehr lesen   1
Die Beziehungen zwischen den beiden rivalisierenden islamischen Ländern sind auf einem Tiefpunkt. (Archivbild)
Saudi-Arabien und Iran streiten weiter Riad - Saudi-Arabien und der Iran sind weiter uneins über die Bedingungen, unter denen Iraner an der diesjährigen Mekka-Pilgerfahrt ...
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich 16°C 26°C Wolkenfelder, kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich freundlich
Basel 17°C 27°C Wolkenfelder, kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich freundlich
St. Gallen 16°C 24°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter Wolkenfelder, kaum Regen
Bern 18°C 25°C Wolkenfelder, kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich recht sonnig
Luzern 20°C 25°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter Wolkenfelder, kaum Regen
Genf 16°C 27°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich recht sonnig
Lugano 21°C 29°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter vereinzelte Gewitter
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten