Karikaturen-Streit entfacht: «Tod für Facebook»
publiziert: Freitag, 21. Mai 2010 / 17:18 Uhr / aktualisiert: Freitag, 21. Mai 2010 / 21:20 Uhr

Johannesburg/Rawalpindi - Der Streit um Mohammed-Karikaturen scheint neu zu entbrennen: In Südafrika hat die angesehene Wochenzeitung «Mail & Guardian» gegen den heftigen Widerstand von Muslimen eine umstrittene Mohammed-Karikatur veröffentlicht.

In Pakistan kam es zu Protesten gegen Facebook und Youtube.
In Pakistan kam es zu Protesten gegen Facebook und Youtube.
2 Meldungen im Zusammenhang
Ein Gericht in Johannesburg hatte am Donnerstag den Antrag des Rates muslimischer Theologen in Südafrika zurückgewiesen, die Mohammed-Karikatur zu verbieten.

Die Zeichnung des preisgekrönten Zeichners Jonathan Shapiro zeigt einen mürrischen Bartträger beim Psychiater, der sich darüber beschwert, dass «andere Propheten Anhänger mit Sinn für Humor haben».

Die Karikatur nimmt Bezug auf die Kontroverse in Pakistan. Dort waren staatliche Behörden wegen angeblich «gotteslästerlicher Karikaturen» gegen die Internet-Plattformen Facebook und Youtube eingeschritten.

Tausende von Pakistanis protestierten in verschiedenen Orten teilweise mit Strassenbarrikaden gegen Facebook und YouTube. «Tod für Facebook» und «Tod für Molly» skandierten die Demonstranten in der ostpakistanischen Stadt Multan in Anspielung auf die US-Journalistin Molly Norris, die als Initiatorin der Facebook-Initiative zum Zeichnen von Mohammed-Karikaturen gilt.

Sie hat sich inzwischen von der Aktion distanziert und sich bei den Muslimen entschuldigt. In der nordwestlichen Metropole Peshawar verbrannten kleine Gruppen von Demonstranten US-Flaggen und forderten «Tod den Kreuzfahrern und den Juden».

Pakistans Aussenministerium verurteilte die Facebook-Karikaturen als «beleidigende Angriffe auf die Gefühle der Muslime in aller Welt.» In Pakistan waren diese Woche Youtube und Facebook wegen «zunehmender gotteslästerlicher Inhalte» gesperrt worden.

Da die Karikaturen auch auf anderen Sites erschienen, wurde auch der Zugang zur Foto-Plattform Flicker und zur Online-Enzyklopädie Wikipedia erschwert. Insgesamt seien über 450 Internetlinks blockiert worden, hiess es.

(ht/sda)

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Noch etwas für Sie
gefunden, Midas.
Haben Sie nicht einmal bedauert, dass Afrika den Chinesen überlassen werde?

Es tut sich etwas in Frankreich in dieser Richtung, wie der Bericht zeigt.

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Sarkozy-ueberlaesst-Afrika-...
Danke das ich halten darf
Die USA ist nicht an allem Schlechten schuld wohl aber an der globalen Finanzkrise der Haupttaeter.

Der Schweizer Franken war schon immer eine Fluchtwaehrung bei volatilen Waehrungssituationen. Nichts neues. Aber auch nicht gut fuer unsere Exportwirtschaft.

Mir ist es schleierhaft, warum Sie staendig versuchen mich in die pro-arabische Ecke zu draengen. Es gibt genau so viele Beitraege mit Kritik an muslimischen Laendern im Forum von mir. Selbst in meiner Replik an Sie, lasse ich mich ueber das Diktatorengesetz in Dubai aus.

Wirtschaftlich hat Europa zur Zeit zwei Hauptfeinde: China und die USA. Lesen Sie nochmals das Wort 'wirtschaftlich'.
Für Midas
Soeben wurde über diverse Kanäle die Meldung verbreitet, dass 5 Moderatorinnen bei Al-Jazeera gemeinsam gekündigt haben. Der Sender werde zunehmend islamisiert, das betrifft nun auch die Kleidervorschriften für die Damen.

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Kleiderstre...
Sie glauben mir nicht,
dass die Deutschen ihr Geld wieder in die Schweiz bringen?

Hier ein Bericht dazu:
http://www.20min.ch/finance/news/story/-Kauft-Gold---oder-Schweizer-Fr...

Was mich an Ihren Voten stört, dass die USA an allem Schlechten auf dieser Welt schuld sein soll. Das ist die typische Sichtweise der Araber. Wenn es aber irgendwo brennt und Hilfe nötig ist, dann rufen z.B. die Europäer die USA zu Hilfe oder könnten Sie sich vorstellen, dass man von den arabischen Staaten effiziente Hilfe erwarten könnte?

Was die Selbstkritik betrifft, bin ich immer einverstanden, wenn es sich um konstruktive Kritik handelt, von Selbstzerfleischung halte ich nichts.

Sie können von den USA halten, was Sie wollen, es ist aber eine Tatsache, dass die USA zu politischen Richtungswechseln und Regeneration fähig ist. Wie sieht es damit im arabischen Raum aus?
Nestbeschmutzer an Valerie
In Dubai gibt es ein Gesetz dass es verbietet ueber die schlechte Wirtschaftslage zu sprechen oder zu schreiben. Hier im Kongo darf man nicht schlecht ueber die Politelite reden sonst landet man im Gefaegnis oder wird umgebracht. Was unterscheidet die Personen die dies unterstuetzen von Ihnen. Nichts.

Sie koennen nicht handeln weil die Schweiz eine echte Demokratie und ein echter Rechtsstaat ist. Ihre Grundeinstellung deckt sich aber. Pass abgeben, Netsbeschmutzer, etc. Nur halten unsere starken Demokratien (noch) Leute wie Sie im Zaun. Ein Land, das nicht mehr zu kritischen Stimmen und Selbstkritik faehig ist, hat schon verloren.

Ich liebe die Schweiz wie Sie oder mehr. Genau deswegen rege ich mich darueber auf dass gewisse Kreise diesem Land schaden und es verarmen lassen werden. Dazu brauchen wir keine Aulaender. Da schaffen wir alleine.

Wenn ich ein Nestbeschmutzer bin, dann faellt mir fuer Sie das naheliegende Wort des Rassismus ein.

Gold. Gutes Stichwort. Zufaellig mein Beruf. Was glauben Sie wohl was passiert, wenn die Sparkasse Hintertupfigen in Deutschland den Kunden 8 Tonnen physisch verkauft, aber nur 200 Kg im Keller hat? Was passiert an dem Tag an dem alle Leute ihr Gold wirklich physisch wollen? Wenn Sie glauben die Banker hoerten auf zu spielen, erliegen Sie einem grossen Irrtum.
Deutsche Konvertitinnen
mischen nun auch mit beim Aufruf zum Dschihad.

Diese seien gefährlicher als die traditionellen Muslimas, weil sie die Denkverbote über die Rolle der Frau nicht verinnerlicht hätten.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article7836453/Deutsche-Ex-Beam...
Kein Schmutz
Zum Thema "Nestbeschmutzung" gibt es ein Sprichwort von Friedensreich Hundertwasser, dem bekannten Künstler:

"Wer seine Wurzeln vernichtet, der kann nicht wachsen.
Wer seine Vergangenheit nicht ehrt, verliert die Zukunft."
Von Ihnen, Kuwilli
lasse ich mir nicht den Mund verbieten.

Wenn Midas schreibt, den Schweizer Pass wolle niemand haben, dann ist das eine grosse Lüge und beleidigt zudem jeden Schweizer Bürger.

Vor ein paar Tagen habe ich eine geschäftliche e-mail bekommen von einem Belgier. Obwohl mir unbekannt und vorher nie Kontakt zu ihm gehabt, schrieb er als Einleitungssatz folgendes:

"Bonjour chers amis Suisse,

Vous avez la chance de vivre dans un beau pays, pas encore pollué par les transhumances mondiales....."

Der letzte Begriff ist schwierig korrekt zu übersetzen, darum lasse ich es im O-Ton".

Es gibt also durchaus noch Menschen, die uns beneiden.
und deshalb
bin auch ich der Meinung, alle vergasen.
.........die Muslime meine ich! Oder sind Sie etwa anderer Meinung? Ok, gut ...wir müssen ja nicht gleich so extreme Mittel einsetzen. Ich schlage vor, wir setzten uns für ein Weltweites Islamverbot ein, und erschlagen dann nur die, die ihrem Glauben nicht abschwören wollen.
Was das ist Ihnen auch zu extrem???? !
Ja aber was soll denn, diese Perma-Hetze? Ist das nur Ihr Zeitvertreib? Sorry lieber Kubra, glauben Sie tatsächlich so sehr an die Muslimisch Gefahr? Ich nicht, für das sind mir Muslime zu einfach gestrickt.
Das deckt sich
mit meinen Erfahrungen.

Der Kampf um Konkurrenz- und Standortvorteile der international tätigen Banken wird in der Schweiz vor allem von der linken Seite für den Rest der Welt geführt.

Der beste Verbündete für die Londoner, New Yorker, Frankfurter und Asiatischen Banken ist die SP Schweiz. Leider zahlen die Nutzniesser dieser Strategie des "Knüppel - zwischen - die - Beine - werfen" keine Steuern in der Schweiz, wie die von der Schweizer Politik verfolgten Schweizer Banker.

"Wir Schweizer haben es zu unserem Hobby gemacht uns jeden Tag selbst zu geisseln und in's Knie zu schiessen."

Ich gebe Ihnen recht Midas, wir sägen am eigenen Ast. Ich wusste nicht, dass die Nachteile der Schweizer Banken auf dem internationalen Markt schon so heftig sind.

Die Schweizer Politik hat diesbezüglich in den letzten Jahrzehnten brav alle Vorgaben aus den USA übernommen und auch die "Anregungen" der OECD ohne grosse Gegenwehr übernommen.
Während sich die Konkurrenz in's Fäustchen lacht, versuchen die einen in der Schweiz, den Musterknaben zu spielen, während die anderen die Chance wittern, endlich mal dem "bösen Kapital" ungestraft eins auszuwischen.
Gruss in den Kongo
.
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