Karsai sagt Freilassung aller pakistanischen Gefangenen zu
publiziert: Dienstag, 24. Aug 2004 / 17:14 Uhr

Islambad - Der afghanische Präsident Hamid Karsai hat bei seinem Besuch in Islamabad die Freilassung aller pakistanischen Gefangenen in seinem Land zugesagt. Sie sollen bereits in den nächsten Tagen an Pakistan übergeben werden.

Karsai rief gemässigte Taliban zur Teilnahme am Demokratisierungsprozess tan auf. (Bild: Archiv)
Karsai rief gemässigte Taliban zur Teilnahme am Demokratisierungsprozess tan auf. (Bild: Archiv)
Wie das pakistanische Aussenministerium mitteilte, handelt es sich um rund 400 Pakistaner, die sich seinerzeit dem Kampf der Taliban gegen die USA anschliessen wollten. Pakistan will im Gegenzug knapp 250 Afghanen aus der Haft entlassen.

Karsai rief bei seinem Besuch gemässigte Taliban zur Teilnahme am Demokratisierungsprozess in Afghanistan auf. Sie seien eingeladen, an den Wahlen und der nationalen Entwicklung teilzunehmen, sagte er dem Khyber-Fernsehkanal.

Den Ende 2001 gestürzten Taliban warf er vor, Afghanistan an ausländische Extremisten verkauft zu haben. Sie haben nie für das Wohlergehen Afghanistans gearbeitet, sondern unser Mutterland an Aussenseiter ausverkauft, sagte er mit Blick auf die von den Taliban beherbergten El-Kaida-Terroristen wie Osama bin Laden.

Der pakistanische Präsident Pervez Musharraf versprach Karsai, gegen Taliban-Kämpfer vorzugehen, die die anstehenden Wahlen in Afganistan stören könnten.

Derweil setzte das Militär seine Offensive im Nordwesten des Landes gegen mutmassliche Terroristen fort. Am Vortag hatten Soldaten dort vier mutmassliche El-Kaida-Kämpfer getötet, zwei weitere wurden gefasst.

In den wenig kontrollierten Grenzgebieten verstecken sich zahlreiche Kämpfer der radikal-islamischen Taliban. Sie wollen die für Anfang Oktober angesetzte Präsidentschaftswahl in Afghanistan gewaltsam stören.

(bert/sda)

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