Kaserne nach Nebelkörper-Angriff evakuiert
publiziert: Mittwoch, 12. Jul 2006 / 18:13 Uhr

Walenstadt - Die Soldaten der Kaserne in Walenstadt haben in der Nacht auf Mittwoch auf den HV-Platz evakuiert werden müssen.

Die Rivalität zwischen «Grünen» und «Gelben» hat laut VBS Tradition.
Die Rivalität zwischen «Grünen» und «Gelben» hat laut VBS Tradition.
Zwei Soldaten einer Infanterie-RS warfen einen Nebelkörper in ein Zimmer, in dem Panzergrenadiere schliefen. Verletzt wurde niemand. Lucas Caduff, Oberst im Generalstab und Kommandant der Verbandsausbildung Infanterie 12, bestätigte am Mittwoch eine Nachricht von «Radio 24». Eine Grenadier-Tasche fing Feuer. Die Kaserne musste nach dem «Angriff» geräumt und gelüftet werden, derweil die Soldaten auf dem Platz für das Hauptverlesen warteten.

Daniel Laroche, Kommunikation Heer, sagte gegenüber «Radio 24», zwischen Infanteristen, den Grünen, und den Mechanisierten Leichten Truppen, den Gelben, zu denen die Panzergrenadiere gehören, bestehe eine Rivalität, seit es beide Verbände gebe. Die Panzergrenadiere sind gegenwärtig für eine Übung in Walenstadt in der Verlegung.

Die zwölf Panzergrenadiere mussten ärztlich untersucht werden. Verletzt wurde laut Oberst Lucas Caduff niemand. Einer der beiden Petarden-Werfer wurde gemäss Laroche in Arrest genommen. Der Infanterist sei bereits früher negativ aufgefallen und bestraft worden. Der zweite Panzergrenadier-«Feind» ist noch nicht bekannt.

(ht/sda)

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