Katango: Gratis-App ersetzt Google+ Circles
publiziert: Samstag, 16. Jul 2011 / 20:14 Uhr / aktualisiert: Samstag, 16. Jul 2011 / 23:48 Uhr
Eine App organisiert die Kontakte in Social Networks.
Eine App organisiert die Kontakte in Social Networks.

Der Siegeszug von sozialen Communitys hat dazu geführt, dass User über unzählige Online-Kontakte verfügen, die sie verwalten müssen. Um die soziale Interaktion im Web einfacher und übersichtlicher zu gestalten, haben Computerwissenschaftler der Universität Stanford ein neuartiges Tool entwickelt, das seit kurzem unter dem Namen «Katango» als Gratis-App für das iPhone zur Verfügung steht und die gesammelten Kontakte ordnet.

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«Wir haben uns gewundert, warum es im Bereich der sozialen Online-Netzwerke keinerlei Automatisation gibt. Warum müssen wir trotz all der Technologie noch immer alles manuell erledigen?», wird Katango-Mitgründer Mike Munie von Cnet zitiert. Gemeinsam mit einem zweiten Forschungskollegen hat sich der Absolvent des Department for Computer Science der Universität Stanford auf die Suche nach einer Lösung für dieses Problem begeben. Herausgekommen ist die iPhone-App Katango, die Munie als «hilfreiches Organisations-Tool zur Vereinfachung des sozialen Online-Lebens der Nutzer» beschreibt.

Wie Google Circles, nur automatisiert

Das Grundprinzip der Applikation ähnelt dabei sehr stark dem Management-Interface, das bei Google+ zum Einsatz kommt und Online-Kontakte in sogenannte Circles einteilt. Im Unterschied zum neuen Netzwerk des Suchmaschinenriesen soll dieser Vorgang bei Katango aber nicht manuell sondern automatisiert erfolgen. Hierfür hat Munie mit seinem Kollegen einen speziellen Algorithmus entwickelt, der es möglich machen soll, selbständig für jeden User passende Gruppen zu erstellen.

Um herauszufinden, welche Kontakte am besten zueinander passen und sich am ehesten in Gruppen zusammenfassen lassen, muss der Algorithmus zunächst mit den bestehenden Online-Bekanntschaften gefüttert werden. Diese werden daraufhin nach bestimmten Daten durchforstet, die für eine genauere Zuordnung wichtig sein könnten. Beispielsweise wird ausgewertet, wo sich die Nutzer aufhalten, welche Schule sie besucht haben oder für welchen Arbeitgeber sie tätig sind. Aus den auf diese Weise gesammelten Erkenntnissen ermittelt das Tool dann automatisch, zu welchen Kontakten ein ähnliches Verhältnis besteht und teilt diese in verschiedene Gruppen ein.

Nach Facebook bald auch LinkedIn und Twitter

Bislang funktioniert die Katango-App allerdings lediglich mit Facebook-Kontakten. Laut Mitgründer Munie soll das Gratis-Tool aber schon bald auch LinkedIn und Twitter sowie mehrere mobile Plattformen unterstützen.

 

 

(fkl/pte)

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