Trotz Libyen-Ausfällen keine Öl-Engpässe
Katar: Öl-Staaten können trotz Libyen-Ausfällen genug liefern
publiziert: Sonntag, 27. Feb 2011 / 11:33 Uhr / aktualisiert: Freitag, 8. Apr 2011 / 14:04 Uhr
Erdölgewinnung und Kerosentanks in Katar.
Erdölgewinnung und Kerosentanks in Katar.

Doha - Trotz der Exportausfälle aus dem von Unruhen erschütterten Libyen drohen nach Angaben von Opec-Ländern keine Lieferengpässe bei Öl. Sowohl der Iran als auch das Emirat Katar teilten am Sonntag mit, dass dem Markt genügend Öl zur Verfügung stünde.

5 Meldungen im Zusammenhang
Andere ölproduzierende Staaten könnten die libyschen Ausfälle kompensieren, sagte der Energieminister des Golfstaats Katar, Mohammed Saleh al-Sada, am Sonntag. Es gebe keinen Grund, nervös zu sein.

In der vergangenen Woche war der Ölpreis auf den höchsten Stand seit zweieinhalb Wochen geklettert. Spekulationen über ein Übergreifen der Proteste auf weitere Ölförderstaaten in der arabischen Welt verunsicherten die Investoren zusätzlich.

Die Aufregung legte sich am Freitag etwas nachdem es geheissen hatte, dass Saudi-Arabien höhere Ölexporte in Aussicht stelle, um für die Ausfälle aus Libyen aufzukommen.

Saudis drehen Ölhahn auf

Die Organisation der ölproduzierenden Länder (Opec) könne erst dann Schritte zur Beruhigung der Märkte einleiten, wenn es mehr Klarheit über die Auswirkungen der Unruhen gebe, sagte der iranische Opec-Vertreter Mohammad Ali Chatibi am Sonntag. Ohne zuverlässige Daten zur Nachfrage und Beständen könne die Opec nicht reagieren.

Der Iran ist im Gegensatz zu reicheren Golf-Staaten zum Ausgleich seines Haushalts auf höhere Ölpreise angewiesen. Der weltgrösste Ölexporteur Saudi-Arabien dagegen ist darauf bedacht, die Nachfrage nach dem Rohstoff langfristig zu erhalten und sie sich nicht mit hohen Preisen zunichte zu machen.

Nach Angaben aus der Ölindustrie ausserhalb Libyens sind die Exporte aus dem zwölftgrössten Förderland der Erde seit dem Beginn des Aufstandes gegen Machthaber Muammar Gaddafi praktisch zum Erliegen gekommen. Libyen ist für zwei Prozent der weltweiten Produktion verantwortlich. Der grösste Teil der Felder liegen im Osten des Landes, über den Gaddafi die Kontrolle verloren hat.

(asu/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Wien - Die OPEC hat überraschend ... mehr lesen
Dank OPEC sei der Markt weiterhin gut mit Öl versorgt.
Die Opec-Zentrale in Wien.
Bern - Spekulationen über eine Ausweitung der Öl-Fördermenge durch die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) haben den Ölpreisanstieg am Dienstag zunächst beendet. mehr lesen
Madrid - Das krisengeschüttelte ... mehr lesen
Spanische Fussballfans feiern im Zug. (Archivbild)
Abgebrannte Häuser in Tripolis.
New York/Singapur/Zürich - Die ... mehr lesen
London - Der Volksaufstand in ... mehr lesen
Neben dem Suezkanal verläuft eine wichtige Pipeline über ägyptisches Gebiet.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Bedürfnisse der Einheitsregierung  Wien - Die internationale Gemeinschaft hat sich zur Aufhebung des seit fünf Jahren gegen Libyen bestehende UNO-Waffenembargos bereit erklärt. Damit soll den Bedürfnissen der kürzlich gebildeten Einheitsregierung im Kampf gegen islamistische Milizen Rechnung getragen werden. mehr lesen  
Ministerpräsident kehrt zurück  Tripolis - Die von Islamisten dominierte Schattenregierung in der ... mehr lesen  
Mit der neuen Regierung unter Ministerpräsident Fajis al-Sarradsch soll der Bürgerkrieg beendet werden.
Militäroperation am Dienstagabend  Tunis - Die tunesische Regierung geht weiter gegen Extremisten vor. Bei einer Militäroperation in der Nacht zum Mittwoch seien im Süden des Landes ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich 1°C 11°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Basel 2°C 12°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
St. Gallen 1°C 9°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Bern 1°C 11°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Luzern 3°C 11°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Genf 3°C 13°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Lugano 5°C 15°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten