Infolge Unstimmigkeiten
Katar ruft wegen Luftangriffen Botschafter aus Ägypten zurück
publiziert: Donnerstag, 19. Feb 2015 / 07:18 Uhr
Am Montag hatte die ägyptische Luftwaffe mutmassliche Stellungen der Dschihadisten in Libyen bombardiert. (Symbolbild)
Am Montag hatte die ägyptische Luftwaffe mutmassliche Stellungen der Dschihadisten in Libyen bombardiert. (Symbolbild)

Doha - Wegen Unstimmigkeiten über die ägyptischen Luftangriffe gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Libyen hat Katar seinen Botschafter aus Kairo zurückgerufen. Der Botschafter sei «zu Beratungen» zurückgerufen worden, teilte die Regierung in Doha mit.

2 Meldungen im Zusammenhang
Ein Vertreter des katarischen Aussenministeriums sagte am Donnerstag laut einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur QNA, Doha habe verärgert auf eine Stellungnahme des ägyptischen Gesandten bei der Arabischen Liga, Tarik Adel, reagiert. Einzelheiten wurden nicht genannt.

Laut dem in Doha ansässigen Fernsehsender Al-Dschasira hatte Ägypten Katar in der Debatte um die Luftangriffe die Unterstützung von Terroristen vorgeworfen. Auch ägyptische Medien berichteten dies. Demnach reagierte Adel mit der Äusserung auf die Vorbehalte Katars gegenüber den ägyptischen Luftangriffen gegen den IS.

Gespräche führen

Das katarische Aussenministerium stellte klar, dass es Vorbehalte gehabt habe, weil «vor einem einseitigen militärischen Angriff gegen ein anderes Mitgliedsland» der Arabischen Liga Gespräche geführt werden müssten.

Am Montag hatte die ägyptische Luftwaffe mutmassliche Stellungen der Dschihadisten in Libyen bombardiert. Damit reagierte Kairo auf die Tötung von 21 koptischen Christen durch IS-Kämpfer in dem nordafrikanischen Land.

(flok/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Kairo - Nach der Enthauptung ... mehr lesen
Ägyptische Kampfflugzeuge flogen gezielte Luftangriffe.
Kairo - Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat in Libyen nach eigenen Angaben koptische Christen enthauptet. Der IS veröffentlichte am Sonntag im Internet ein Video, das die Tötung mehrerer Geiseln an der Küste in der libyschen Hauptstadt Tripolis zeigt. mehr lesen  2
Die...
Frage der Führungsmacht in den islamischen Ländern wird sich in den nächsten 5 Jahren klären. Der Ölpreiskrieg, das Russland-Türkei-Abkommen und das wilde Stampfen der Russland, Iran und US-Strategen im Nahen Osten zeigt, dass hier die Grossmächte USA, China und Russland und die Mittelmächte
EU, Saudi Arabien, Iran und die Türkei hart aufeinanderprallen.
Die bevölkerungsreichen islamischen Länder Ägypten, Algerien und Pakistan werden genau beobachten und dann entscheiden, wer die islamische Führungsmacht werden soll bei den Sunniten. Der Iran ist und bleibt die Schutzmacht der Schiiten.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Über 500 Menschen waren an der Übung beteiligt.
Über 500 Menschen waren an der Übung beteiligt.
Übung mit 500 Helfern  Mit einem simulierten Attentat im Stade de France ist am Dienstag ein Worst-Case-Szenario für die EM in Frankreich durchgespielt worden. mehr lesen 
Keine unabhängigen Informationen  Beirut - Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat ihre Offensive im Norden Syriens am Dienstag fortgesetzt. ... mehr lesen   1
Idlib wurde mindestens sieben Mal aus der Luft angegriffen.
Erster Weltkrieg  Hamburg - Zum 100. Jahrestag der Skagerrak-Schlacht haben Deutschland und Grossbritannien am Dienstag gemeinsam der tausenden Toten des grössten Seegefechts der Geschichte gedacht. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich 2°C 7°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wechselnd bewölkt
Basel 3°C 8°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt wechselnd bewölkt
St. Gallen 2°C 5°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregenschauer freundlich
Bern 2°C 6°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wolkig, aber kaum Regen
Luzern 3°C 7°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt wechselnd bewölkt
Genf 3°C 8°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich bedeckt, wenig Regen
Lugano 7°C 14°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig wolkig, aber kaum Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten