Allergie
Katzenhaarallergie: Forscher impfen Katze statt Menschen
publiziert: Montag, 2. Dez 2013 / 23:38 Uhr
Die allergieauslösenden Proteine werden durch eine Impfung unterdrückt.
Die allergieauslösenden Proteine werden durch eine Impfung unterdrückt.

Zürich - Forscher des Universitätsspitals Zürich (USZ) wollen anstelle des Menschen die Katze gegen das Protein impfen, das beim Menschen die Allergie auslöst. Die drei Forscher haben eine Startup-Firma gegründet, um einen entsprechenden Impfstoff auf den Markt zu bringen.

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Jeder Zehnte ist auf Katzenhaare allergisch, oder genauer auf bestimmte Proteine der Tiere, die sich in Hautschuppen und im Speichel befinden. Betroffene Tierhalter mussten sich bisher über ein mehrere Jahre dauerndes Verfahren desensibilisieren lassen oder die Katze abgeben, wie das USZ am Montag in einer Mitteilung schrieb.

Die Allergologen und Immunologen Gabriela Senti, Thomas Kündig und Martin Bachmann vom USZ haben eine Methode entwickelt, mit der Katzen gegen das körpereigene Protein «Fel d 1» geimpft werden können. Dieses löst die Katzenhaarallergie beim Menschen aus. Durch die Impfung würden die Allergie auslösenden Proteine reduziert.

Katze kann ohne Protein leben

Damit liessen auch die Symptome beim Menschen nach, schrieb das USZ. Ziel des neuen Verfahrens sei, dass die Betroffenen selbst keine Medikamente gegen die Allergie einnehmen müssen und die Tiere behalten können. Das Protein scheine bei der Katze keine lebenswichtige Rolle zu spielen, und alles spreche dafür, dass die Katze gut ohne das «Fel d 1»-Protein leben kann.

Um einen entsprechenden Impfstoff zu entwickeln haben die drei Forscher eine Spin-off-Firma gegründet, die unlängst einen Swiss Technology Award 2013 gewonnen hat. Mit einer klinischen Anwendung des Impfstoffs gegen Katzenhaarallergie könne in etwa drei Jahren gerechnet werden, sagte Senti in der Mitteilung.

Der Swiss Technology Award wurde 1987 durch Branko Weiss und Nicolas Hayek gegründet. Der Preis prämiert jährlich die innovativsten Firmen und Institutionen aus allen Branchen. Er wird jährlich im Rahmen der Innovationsmesse Swiss Innovation Forum verliehen.

(fest/sda)

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Nun sollen also die Feliden mit Impfseren vollgepumpt werden, damit ein paar Katzenallergiker ein schöneres Leben haben?

Zum einen sind solche Katzenallergiker in der Regel nichts als Hysteriker - ich kenne mindestens ein Dutzend von denen, die behaupten, sie hätten eine Allergie, aber kein Symptom beschreiben können.
Wahrscheinlich hat man ihnen das als Kind eingeredet.

Was aber wirklich eine Sauerei ist, dass nun Katzen dafür büssen sollen, dass einige Menschen (angeblich) Immunschwächen haben. Das ist die typisch egozentrische Lebenshaltung heutiger Rudelmenschen.
Am liebsten dem anderen eine Spritze verpassen, denn er könnte mich ja sonst krank machen. Mir wird übel, bei solchem Menschen-Unrat, der sich hier auf dieser Welt breit macht!

Bezeichnend, dass eine solche Firma "spin-off" genannt wird. Denn genau das ist es: abgedreht!

Sollte jemals eine Forderung kommen, seine Katzen impfen lassen zu müssen - die Namen der drei Hauptverantwortlichen an dieser Spinner-Uni sind ja hiermit bekannt.
Wer seiner Katze eine Spritze verpasst, weil er sie nicht verträgt, hält sich wohl für eine ganz besondere Krone der Schöpfung.
Für mich eher eine ganz besonders verabscheuungswürdige Abfall-Spezies.
.
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