Kaukasus-Krise schürt Spannungen
publiziert: Mittwoch, 27. Aug 2008 / 15:06 Uhr

Moskau - Die Lage im Schwarzen Meer spitzt sich zu. Die NATO forderte Russland auf, die Anerkennung der georgischen Regionen Abchasien und Südossetien als unabhängige Staaten zurückzunehmen.

Präsident Dmitri Medwedew wurde von Kanzlerin Merkel erneut zum Rückzug der Truppen aus dem georgischen Kernland aufgefordert.
Präsident Dmitri Medwedew wurde von Kanzlerin Merkel erneut zum Rückzug der Truppen aus dem georgischen Kernland aufgefordert.
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In einer Erklärung des Bündnisses hiess es, die Entscheidung der russischen Führung werde verurteilt. Sie müsse revidiert werden. Präsident Dmitri Medwedew hatte die beiden Regionen gegen den Protest Georgiens und des Westens am Dienstag anerkannt.

Auch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel forderte Medwedew bei einem Telefonat erneut zum Rückzug der Truppen aus dem georgischen Kernland auf.

Russische Marine überwacht NATO-Schiffe

Im Schwarzen Meer begann die russische Marine damit, die dort anwesenden NATO-Schiffe zu überwachen. Ein entsprechender Befehl sei ergangen, da die NATO immer mehr Schiffe im Schwarzen Meer im Einsatz habe, sagte Vize-Generalstabschef Anatoli Nogowizyn bei einer Medienkonferenz in Moskau.

Russland wolle aber seinerseits seinen Einsatz im Schwarzen Meer nicht verstärken. Auch die Zahl der Soldaten in den abtrünnigen Gebieten will es vorerst nicht erhöhen.

Am Dienstag hatte Nogowizyn das «extreme Ausmass» der Aktivitäten der NATO-Seestreitkräfte im Schwarzen Meer kritisiert. Mittlerweile befänden sich 18 Schiffe aus NATO-Ländern im Schwarzen Meer. Die Schiffe sollen nach dem Kaukasuskonflikt Hilfslieferungen in die Region bringen. Die russische Armee bezweifelt, dass der Einsatz nur humanitären Zwecken dient.

Als Reaktion auf die Anerkennung zog Georgien sein Botschaftspersonal aus Russland weitgehend ab.

(dl/sda)

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